Bad Ischl am 26.07.2026 – Nach dem Fund von Kriegsrelikten am ausgetrockneten Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl wurde ein umfassender Einsatz eingeleitet, der zum Platzverbot für den gesamten Uferbereich führte.
Ein 35-jähriger Mann aus dem Bezirk Gmunden entdeckte am Abend des 25. Juli 2026 mehrere Zugzünder aus dem Zweiten Weltkrieg im ausgetrockneten Bereich des Nussensees. Er informierte umgehend die Polizei, die daraufhin die Bezirkshauptmannschaft Gmunden und den Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres einschaltete.
Am darauffolgenden Vormittag begann der Entminungsdienst mit der Räumung der gefährlichen Relikte. Während der Bergungsarbeiten wurden die Einsatzkräfte auf weitere verdächtige Gegenstände im Uferbereich aufmerksam gemacht, wodurch der Suchradius erheblich erweitert werden musste. Insgesamt konnten etwa 200 Kilogramm an Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial geborgen und gesichert werden. Besonders brisant: Unter den Funden befanden sich auch zwei TNT-Sprengsätze zu je einem Kilogramm, die vom Entminungsdienst ebenfalls gesichert wurden.
Die geborgenen Relikte wurden anschließend abtransportiert. Angesichts der erheblichen Gefährdung für Touristen, Badegäste und Anrainer ordnete die Bezirkshauptmannschaft ein Platzverbot für das gesamte Ufer sowie den angrenzenden Wanderweg rund um den Nussensee an.




Fund von Kriegsrelikten – Platzverbot am Nussensee Bezirk Gmunden Nach dem Fund von Kriegsrelikten am derzeit ausgetrockneten Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl verständigte ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden am Abend des 25. Juli 2026 die Polizei. Bei den Kriegsrelikten handelte es sich um Zugzünder aus dem 2. Weltkrieg. Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden verfügte ein Platzverbot und der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres wurde in Kenntnis gesetzt. Am Vormittag des 26. Juli 2026 wurde mit der Räumung begonnen. Während der Bergungsarbeiten erhielten die Beamten einen Hinweis über weitere auffällige Gegenstände entlang des Uferbereiches, weshalb der Suchradius erweitert werden musste. Im Zuge der ausgedehnten Such- bzw. Räumungsaktion konnten insgesamt zirka 200kg Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial sichergestellt werden. Außerdem wurden auch zwei Stück 1kg-TNT-Sprengsätze freigelegt und durch den Entminungsdienst gesichert. Die gesicherten Gegenstände wurden vom Entminungsdienst nach Abschluss der Räumungsarbeiten abtransportiert. Aufgrund der hohen Gefährdungslage durch die aufgefundenen Kriegsrelikte für Touristen, Badegäste und Anrainer weitete die Bezirkshauptmannschaft das Platzverbot auf den gesamten Uferbereich, sowie den angrenzenden Wanderweg rund um den Nussensee aus.
Presseaussendung vom 26.07.2026, 15:50 Uhr Polizei am 26.07.2026
