Großangelegte Personensuche in Viechtwang – Bewohnerin eines Altenheims tot

Viechtwang am 05.11.2026 – Am Donnerstagabend hat ein umfangreicher Sucheinsatz zahlreiche Einsatzkräfte im Almtal beschäftigt, nachdem eine ältere Bewohnerin eines Altenheims als vermisst gemeldet wurde.

Gegen 17:15 Uhr wurden die Feuerwehren Grünau im Almtal, Viechtwang, Scharnstein und Laakirchen mit dem Einsatzstichwort „Personensuche“ nach Viechtwang alarmiert. Anlass war das Verschwinden einer älteren Dame aus einem Altenheim. Unverzüglich wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet, an der mehrere Einsatzorganisationen beteiligt waren.

Zur Unterstützung der Bodensuche kamen Drohnen der Polizei sowie des Roten Kreuzes und der Feuerwehren Grünau im Almtal und Laakirchen zum Einsatz, womit das Suchgebiet auch aus der Luft kontrolliert werden konnte.

Weitere Spezialkräfte zur Suche angefordert

Im Verlauf des Abends wurde die Zahl der eingesetzten Kräfte weiter erhöht. Gegen 18:15 Uhr wurde auch die Drohnengruppe des Bezirkes Kirchdorf alarmiert, um zusätzliche technische Möglichkeiten für die Suche bereitzustellen.

Speziell ausgebildete Rettungshunde der Österreichischen Rettungshundebrigade sowie des Roten Kreuzes kamen ebenfalls zum Einsatz, um die vermisste Bewohnerin aufzuspüren. Gegen 18:29 Uhr wurde zudem die Feuerwehr am Bäckerberg zur Unterstützung nachalarmiert.

Abgängige Frau tot aufgefunden

Eine 89-jährige Frau wurde am 5. November 2026 gegen 16 Uhr aus einem Seniorenheim im Bezirk Gmunden als abgängig gemeldet. Daraufhin wurde eine großangelegte Suchaktion der Polizei, Feuerwehr, Rettungshundestaffel und Bergrettung eingeleitet, auch mehrere Drohnen waren im Einsatz. Die letzten Einsatzkräfte rückten erst am 6. November 2026 gegen 4 Uhr früh wieder bei der eingerichteten Einsatzzentrale ein. Um 7 Uhr wurde die Suche wieder fortgesetzt. Die abgängige Frau wurde schließlich kurz vor 10 Uhr von einem Suchtrupp des Bergrettungsdienstes Grünau im Bereich der Kothmühle in Scharnstein, neben der dortigen Gleisanlage, in einem Bach liegend tot aufgefunden. Die durchgeführte Leichenbeschau ergab einen Unfalltod ohne Fremdverschulden.

Textquelle: Landespolizeidirektion Oberösterreich, Presseaussendung vom 06.11.2026, 16:42 Uhr

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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