Bad Goisern am Hallstättersee. Ein starkes Zeichen der Solidarität setzt die Gemeinde Bad Goisern mit der Weitergabe eines leistungsfähigen Notstromaggregats in die Ukraine. Um die dort stark beeinträchtigte Energieversorgung zu unterstützen, initiierte Bürgermeister Leopold Schilcher eine gezielte Erkundung nach gebrauchten, funktionstüchtigen Generatoren in der Region.
Fündig wurde man am Dachstein Krippenstein, wo im Zuge einer technischen Erneuerung ein Generator außer Betrieb genommen worden war. Nach sorgfältiger Prüfung und der Klärung aller organisatorischen und formalen Voraussetzungen konnte das rund drei Tonnen schwere Gerät schließlich verladen und auf den Weg in die Ukraine gebracht werden. Damit gelang es, dringend benötigte Hilfe rasch und unbürokratisch bereitzustellen.
„Solidarität und Hilfe für die Ukraine – hier hat Goisern schon viel getan und wird auch weiterhin nach Möglichkeit sein Bestes geben“, betont Bürgermeister Leopold Schilcher. „Ich bedanke mich bei den Bergbahnen Dachstein Salzkammergut für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.“
Auch Rupert Schiefer, Geschäftsführer der Bergbahnen Dachstein Salzkammergut, unterstreicht die Bedeutung der Aktion:
„Mit der Spende des drei Tonnen schweren Generators leisten wir einen konkreten Beitrag zur Unterstützung der Energieversorgung in der Ukraine – dort, wo eine zuverlässige Infrastruktur derzeit besonders dringend benötigt wird.“
Der Generator wurde im vergangenen Jahr im Rahmen einer technischen Modernisierung am Dachstein Krippenstein ersetzt. Für den Weitertransport wurde das Aggregat zunächst mit einem Pistengerät ins Tal gebracht und anschließend per Lkw in die Ukraine überstellt.
„Die Initiative dazu ging von der Gemeinde Bad Goisern aus. Die Spende erfolgte durch unsere Bergbahn und ist zugleich ein starkes Zeichen für das funktionierende Netzwerk und den Zusammenhalt in der Region Salzkammergut“, so Schiefer weiter.
Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie regionale Kooperationen rasch und wirkungsvoll Hilfe leisten können – über Landesgrenzen hinweg und dort, wo sie dringend gebraucht wird.

Foto: Schilcher







