Ein voller Erfolg – Rund 5.000 Besucher bei der 6. Langen Nacht der Industriekultur in der Destination Traunsee-Almtal

Die Region Traunsee-Almtal stand am Donnerstag, den 3. September 2026, ganz im Zeichen von Innovation, Geschichte und Handwerk. Rund 5.000 interessierte Besucher nutzten die Gelegenheit, bei der 6. Langen Nacht der Industriekultur einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von insgesamt 25 teilnehmenden Unternehmen, Museen und Kompetenzzentren zu werfen. Von 16:00 bis 22:00 Uhr öffneten sich Tore, die der Öffentlichkeit sonst meist verschlossen bleiben, und machten die industrielle Identität der Region hautnah erlebbar.

Technik zum Anfassen und lebendige Geschichte

Das abwechslungsreiche Programm bot für jede Altersgruppe faszinierende Einblicke. Während etablierte Industrieunternehmen moderne Produktionsanlagen zeigten und aktuelle Innovationen präsentierten, luden die regionalen Museen zu einer Reise in die Vergangenheit ein. In den Ausbildungszentren und Betrieben standen vor allem der direkte Dialog mit Expertinnen und Experten sowie das Thema Ausbildung und Karriere im Fokus. Schüler, Studierende und Familien nutzten die Chance gleichermaßen, um Technik hautnah zu begreifen und die wirtschaftliche Stärke der Region kennenzulernen.

Unter den Teilnehmern präsentierten sich heuer spannende neue Partner. Bei Mayr Schulmöbel in Scharnstein stand moderne Holzverarbeitung im Mittelpunkt, während die RAG Austria AG exklusiv ihren unterirdischen Wasserstoffspeicher „Underground Sun Storage“ öffnete. Für ein unvergessliches Erlebnis auf Schienen sorgte die KISI Feld- und Waldbahn.

Hoch hinaus und detaillierte Einblicke in die Seilbahntechnik gab es bei den Bergbahnen Feuerkogel und Grünberg. In der Gmundner Keramik Manufaktur wurde das weltberühmte Kunsthandwerk erlebbar, während direkt nebenan Voith Austria modernste Ingenieurskunst zeigte. Während man bei Miba Frictec in Roitham tief in die Reibbelag-Technologie eintauchte, lockte die Privatbrauerei Schloss Eggenberg mit Sudhaus-Führungen und Verkostungen im Alten Eiskeller. Auch die Museen der Region – wie das Sensenmuseum Geyerhammer mit echtem Schauschmieden oder die Kitzmantelfabrik Vorchdorf – machten die reiche Geschichte wieder lebendig.

Einzigartiges Zusammenspiel aus Wirtschaft und Kultur

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Veranstaltung war die gelungene Verknüpfung von industrieller Praxis und kultureller Begleitung. Mit Unterstützung der Salzkammergut Festwochen Gmunden wurden zahlreiche Stationen musikalisch umrahmt, was der Veranstaltung eine einzigartige Atmosphäre verlieh. Ob bei Vorführungen in historischen Druckwerkstätten, beim traditionellen Schauschmieden oder inmitten hochmoderner Werkshallen – das Zusammenspiel aus Klang und Industrie begeisterte das Publikum flächendeckend.

„Die Industriekultur ist eine unverzichtbare Säule unserer Region und besitzt eine enorme touristische Strahlkraft“, betont Andreas Murray, Destinationsmanager des Tourismusverbandes Salzkammergut für die Region Traunsee-Almtal. „Die 6. Lange Nacht der Industriekultur hat eindrucksvoll gezeigt, wie fasziniert die Menschen von der Symbiose aus traditionellem Handwerk, modernster Technologie und hochkarätiger Kultur sind. Ein herzlicher Dank gilt den 25 teilnehmenden Betrieben und Institutionen, die diesen Blick hinter die Kulissen mit so viel Engagement, Flexibilität und Herzlichkeit möglich gemacht haben.“

Ein starkes Signal für die Region

Mit rund 5.000 begeisterten Gästen knüpft die Veranstaltung nahtlos an die Erfolge der vergangenen Jahre an und unterstreicht die tiefe Verankerung der Industrie in der Identität des Salzkammerguts. Für die teilnehmenden Betriebe bot der Abend zudem eine hervorragende Plattform für das Employer Branding, um sich als attraktive Arbeitgeber in einer zukunftsorientierten Region zu präsentieren.

Der Tourismusverband Salzkammergut sowie die Organisatoren ziehen eine durchwegs positive Bilanz: Die Mischung aus jahrhundertealter Tradition, moderner Spitzentechnologie und regionaler Zusammenarbeit hat auch bei der sechsten Auflage gezeigt, wie lebendig Industriekultur vermittelt werden kann.


Miba
Fotograf:in: CityFotos


Saline Ebensee
Fotograf:in: CityFotos

Schiffsleutmuseum StadlPaura

Fotograf:in: CityFotos

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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