Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde in den Abendstunden des 27. Juli 2026 zu einem schweren Verkehrsunfall in Bad Goisern alarmiert:
Im Bereich des sogenannten „Bachgraben“ war ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen von der Fahrbahn abgekommen und in das knapp 4 Meter tiefer liegende Bachbett des Ramsaubachs gestürzt. Am Dach liegend kam das völlig deformierte Fahrzeug schließlich zum Stillstand. Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren entgegen der Alarmmeldung gottlob keine Insassen im Fahrzeug eingeschlossen oder eingeklemmt. Der Rettungsdienst und die Kräfte der Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha hatten dennoch alle Hände voll zu tun, um die insgesamt vier teils schwer Verletzten aus dem Bachbett wieder nach oben zur Straße zu verbringen. Dabei kamen auch eine Schleifkorbtrage und Steckleitern zum Einsatz, um die Insassen über die steile Uferböschung auf Straßenniveau zu retten. Insgesamt zwei Notärzte und zahlreiche Sanitäter übernahmen folglich die Erstversorgung der Insassen, welche dann per Rettungshubschrauber sowie bodengebunden in Krankenhäuser eingeliefert wurden.
Im Bachbett mussten seitens der Feuerwehr mehrere Ölsperren errichtet werden, um auslaufende Betriebsmittel des Unfallfahrzeuges aufzufangen, parallel dazu wurde ein zweifacher Brandschutz aufgebaut. Mittels Feuerwehr-Bergekran konnte schließlich der Kleinwagen aus dem Bachbett geborgen und auf einen Abschleppwagen verladen werden. Mit umfassenden Aufräumarbeiten im Bachbett sowie folglich der Reinigung der eingesetzten Geräte konnten die Kräfte der FF Bad Goisern erst nach drei Stunden die Einsatztätigkeit beenden.



Fotos: © FF Bad Goisern








