Der aus Kronstorf in Oberösterreich stammende Lukas Kaufmann hat bei der Ultracycling-Europameisterschaft eine herausragende sportliche Leistung gezeigt und sich den Titel des Vize-Europameisters gesichert.
Das anspruchsvolle Rennen „Rund um Sachsen“ führte über rund 900 Kilometer und 8.500 Höhenmeter entlang der sächsischen Landesgrenze, wo er von einem sechsköpfigen Betreuerteam rund um die Uhr unterstützt wurde. Zusätzlich sorgte ein dreiköpfiges Medienteam für ausreichend Foto- und Videomaterial für zukünftige Vorträge.
Die Nacht stellte für Lukas Kaufmann eine besondere Herausforderung dar, dennoch meisterte er diese Phase souverän. Aufgrund der permanenten Anforderungen auf der Strecke, im Straßenverkehr sowie bei der Navigation blieb kaum Zeit, die landschaftlichen Eindrücke der Region zu genießen.
Die Sicherheit hatte für Lukas stets oberste Priorität. Daher bemerkte er zunehmende Konzentrationsschwierigkeiten und entschied sich, einen fünfminütigen Powernap einzulegen. Dieser wurde professionell umgesetzt, sodass der zweifache Familienvater zum optimalen Zeitpunkt geweckt wurde, um die Fahrt sicher fortzusetzen.
Europameister wurde der Lokalmatador Sebastian Mayr mit einer Zeit von 30 Stunden und 42 Minuten. Lukas Kaufmann belegte mit 31 Stunden und 14 Minuten knapp dahinter den zweiten Platz.
Lukas Kaufmann zeigte sich nach dem Rennen erleichtert und dankbar: „Es war ein hartes Rennen. Ohne mein Team und meine Sponsoren wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen. Ich bin froh, gesund im Ziel angekommen zu sein und diesen zweiten Platz bei der Europameisterschaft erreicht zu haben.“


Fotocredit: Lisa Edelsbrunner







