Klimakrise im weltweiten Vergleich in Europa am stärksten – Gletscherschmelze und Trockenheit zeigen die Auswirkungen auf Oberösterreich

Die Klimakrise ist längst nicht mehr Theorie, sondern spürbare Realität – auch in Oberösterreich. Neue Berichte zeigen klar: Die Erderwärmung schreitet schneller voran als lange angenommen. Für Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder ist klar: Jetzt braucht es entschlossenes Handeln und ein Ende der politischen Klimaschutzhandbremse in der Bundesregierung

Die Temperaturen steigen weiter, extreme Wetterereignisse nehmen zu und viele Folgen der Klimakrise sind bereits heute spürbar. Was früher als Warnung für kommende Generationen galt, trifft jetzt die Menschen direkt – bei Hitze, Trockenheit oder Unwettern. 

„Wir sehen es längst vor unserer Haustür: Die Klimakrise ist da. Wer jetzt noch relativiert oder verzögert, spielt mit der Lebensqualität in unserer Heimat“, so Landesrat Kaineder.

Auswirkungen auf Oberösterreich
Auch in Oberösterreich zeigen sich die Auswirkungen deutlich. Am Hallstätter Gletscher etwa schmilzt das Eis in rasantem Tempo. Was früher über Jahrzehnte gewachsen ist, verschwindet innerhalb weniger Jahre. Das verändert nicht nur die Landschaft, sondern auch den Wasserhaushalt ganzer Regionen.

Gleichzeitig wird Trockenheit zu einem immer größeren Problem. Sinkende Grundwasserstände setzen der Landwirtschaft zu, Felder leiden unter Hitze und fehlendem Regen. Für viele Betriebe geht es längst um die Existenz – und für uns alle um sichere Lebensmittel aus der Region.„Wenn Gletscher verschwinden und Böden austrocknen, dann ist das nicht mehr abstrakt. Das betrifft unsere Lebensmittel, unser Trinkwasser und unsere Heimat“, betont Kaineder.

Bundesregierung muss beim Klimaschutz in die Gänge kommen
Trotz dieser klaren Entwicklung fehlt der aktuellen Bundesregierung der Mut zum Klimaschutz. Wichtige Schritte werden verschleppt oder verwässert. Während die Klimakrise Fahrt aufnimmt, tritt die Bundesregierung auf der Stelle.„Während draußen die Realität längst Fakten schafft, wird in Wien gezögert und gezaudert. Das kostet Zeit, die wir nicht mehr haben“, so Kaineder.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder warnt vor den Auswirkungen der Klimakrise auf unsere Heimat. Foto Werner Dedl

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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