Der Winter 2025/26 stellte den oberösterreichischen Straßendienst vor große Herausforderungen. Mit rund 135.000 Einsatzstunden bis Ende März lag der Aufwand deutlich über dem des Vergleichszeitraums des Vorjahres (112.000 Stunden). Insgesamt wurden rund 48.500 Tonnen Salz sowie 16,2 Millionen Liter Sole eingesetzt, um die Verkehrssicherheit auf Oberösterreichs Straßen zu gewährleisten.
Das betreute Straßennetz umfasste rund 6.000 Kilometer, davon 93 Kilometer Splittstrecken, und der überwiegende Teil waren Salzstreustrecken. Insgesamt waren 710 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeistereien sowie 82 externe Kräfte im Einsatz. Sie sorgten im Rahmen von 151 Routen der Straßenmeistereien (4.550 Kilometer) sowie 52 Routen externer Frächter (1.220 Kilometer) und 30 Gemeinderouten (145 Kilometer) für sichere Fahrbahnen.

©Daniel Kauder/Land OÖ
Die Infrastruktur des Winterdienstes ist breit aufgestellt: 105 Salzsilos mit einer Lagerkapazität von 24.565 Tonnen, zusätzlich 3 interne Salzhallen (Ansfelden, Bad Ischl, Uttendorf) mit 3.200 Tonnen sowie eine externe Salzhalle mit 6.000 Tonnen Vorrat standen zur Verfügung. Unterstützt wurde der Einsatz durch 36 Soleanlagen, 57 Soletanks mit insgesamt 2,8 Millionen Litern Kapazität, 111 Glättefrühwarnanlagen sowie 130 Straßenzustandskameras mit 285 Kameras.
Der gesamte Salzverbrauch belief sich bis Ende März auf rund 48.500 Tonnen, davon entfielen 6.100 Tonnen auf Gemeindeentnahmen. Der tatsächliche Verbrauch der Straßenmeistereien lag somit bei 41.200 Tonnen.
Besonders einsatzintensiv zeigte sich der Jänner 2026 mit über 23.200 Tonnen Salzverbrauch – deutlich mehr als in den Jahren zuvor.
Landesrat Günther Steinkellner bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten:
„Der vergangene Winter hat einmal mehr gezeigt, wie leistungsfähig und verlässlich unser Winterdienst ist. Mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mit großem Engagement, oft rund um die Uhr, für sichere Straßen in Oberösterreich gesorgt. Dafür möchte ich mich persönlich und im Namen des Landes sehr herzlich bedanken. Dieser Einsatz ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchsten Respekt.”
Abschließend betont Steinkellner die Bedeutung einer gut ausgebauten Winterdienst-Infrastruktur: „Nur durch die Kombination aus moderner Technik, vorausschauender Planung und dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir auch in herausfordernden Wintern die Verkehrssicherheit gewährleisten.”








