Die Traunsee Sharks dürfen sich erneut über einen Doppelerfolg im Nachwuchs-Eishockey freuen: Wie bereits im Vorjahr holten sowohl die U13 als auch die U11 den Titel des oberösterreichischen Landesmeisters.Im Nachwuchs liegt wohl der Grundstein jeden Vereines. So auch beim Traditionsverein Traunsee Sharks Gmunden. „Ein großartiger Teamerfolg! unsere Spielerinnen und Spieler haben über die ganze Saison hart gearbeitet und sich diesen Erfolg verdient. Wir sind stolz auf die Entwicklung der Teams. Der Verein bedankt sich zudem herzlich bei allen Trainern, den engagierten Eltern sowie den helfenden Händen im Hintergrund. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Begeisterung machen diese Nachwuchserfolge erst möglich”, betonten die Nachwuchsverantwortlichen der Traunsee Sharks. Zu den Erfolgen:„U11 gewinnt hochspannendes Endspiel. Die U11 machte es spannender. Nach einem souveränen 8:2‑Halbfinalsieg gegen die Icecats Linz/Steyr Panthers trafen die Sharks im Finale auf die Spielgemeinschaft der Vöcklabrucker Voralpenkings und den Oilers aus Salzburg. Die Gmundner starteten stark und gingen rasch 2:0 in Führung, doch die Gegner kämpften sich zurück. Bis zur Schlussminute blieb die Partie offen, ehe die Sharks den knappen 6:5‑Erfolg fixierten und damit auch ihren Titel verteidigten.
U13 triumphiert im Finale
Die U13 bestätigte ihre starke Saisonleistung eindrucksvoll. Im Finale gegen den EC Wels dominierten die jungen Haie von Beginn an und setzten sich deutlich mit 10:0 durch. Die Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sich begeistert von der spielerischen Überlegenheit und dem hohen Tempo der Gmundner Mannschaft im Haifischbecken Gmunden.Siegerehrung als emotionaler Höhepunkt. Die Siegerehrungen wurden vom OÖ Eishockeyverband mit Präsident Christian Ladberg durchgeführt und fand in Anwesenheit von Gmunden`s Bürgermeister Stefan Krapf statt. Er gratulierte den Mannschaften herzlich zu ihrer hervorragenden Leistung und betonte die große Freude über die engagierte Nachwuchsarbeit, die im Verein geleistet wird.Für die jungen Spielerinnen und Spieler sowie ihre Familien und Freunde war es ein besonderer Moment und ein würdiger Abschluss einer erfolgreichen Saison.Jetzt geht es in die verdiente Sommerpause und die Traunsee Sharks verabschieden sich stolz und erhobenen Hauptes. Aber ab ab Juli/August stehen die Nachwuchsteams wieder auf dem Eis. Der Verein freut sich jederzeit über neue Talente, die den Weg in den Eishockeysport finden möchten. Schaut auf die Homepage der Traunsee Sharks unter www.traunsee-sharks.com da findet Ihr alle Ansprechpartner, Teams und Berichte der vergangenen Saison. Kommt und seid dabei beim wohl interessantesten Sport Eishockey in der Sportstadt Gmunden, wir sehen uns am Eis!
Das Ziel des Verbandes besteht in der Beseitigung und Reinigung von Abwässern, sowie in der Reinhaltung des Hallstätter Sees in seiner natürlichen Beschaffenheit und in der Verhinderung jeder Verunreinigung des Hallstätter Sees, seiner Zubringer und des Traunflusses von der Landesgrenze Steiermark bis zur Gemeindegrenze Bad Goisern / Bad Ischl.
Organisation
Der RHV Hallstättersee (Langform Reinhaltungsverband Hallstättersee) ist ein Verband nach dem österreichischen Wasserrecht.
Mitglieder sind die Gemeinden Bad Goisern am Hallstättersee, Hallstatt, Obertraun und Gosau.
Die Mitgliedsgemeinden entsenden Delegierte zur Besetzung der Mitgliederversammlung und des Vorstandes des RHV.
ENTWICKLUNG
Anfang der Siebziger Jahre konnte aufgrund der Überdüngung (z.B. Phosphate aus Waschmitteln) das Baden im Hallstättersee ein äußerst zweifelhaftes Vergnügen sein. Der biologische Zusammenbruch des Sees war nur durch langfristige Maßnahmen zu verhindern.
Es war sprichwörtlich fünf vor zwölf, als am 28. Mai 1973 erste Gespräche mit dem Amt der oö. Landesregierung stattfanden und der Grundstein für die Abwasserentsorgung im Inneren Salzkammergut gelegt wurde.
Ein Jahr später wurde mit der konstituierenden Sitzung des Reinhaltungsverbandes am 16. April 1974 von den Gemeinden Bad Goisern, Hallstatt und Obertraun der Verband offiziell gegründet.
Bereits im Jahre 1975 wurde in den Gemeinden mit dem Bau eines Kanalnetzes begonnen. Von der Kläranlage Anzenau ausgehend, führen Hauptsammler des Verbandes in die wichtigsten Ortsteile. Die Aufschließung dieser wird durch Gemeindekanäle ermöglicht.
Ein besonders schwieriger Bauabschnitt war im Winter 1982/1983 die Verlegung von Seeleitungen im Hallstättersee. Diese wurden direkt vor Ort am Seeufer in Obertraun produziert. Nach Fertig-stellung der vier Teilstücke wurde der Kanal auf den Grund des Sees, bis in eine Tiefe von 125 m abgesenkt. Neben dem Hauptkanal von Obertraun über Hallstatt und Gosaumühle nach Untersee wurde eine zusätzliche Seeleitung als Verbindung in den Goiserer Ortsteil Obersee geschaffen.
1989 wurde von der Gemeinde Gosau aus Kostengründen der Entschluss gefasst, ebenfalls die Abwässer in der Verbandskläranlage in Bad Goisern zu reinigen. Um dies zu ermöglichen, wurde ein Verbandskanal von Gosaumühle durch die Gosauschlucht bis zum Gosausee gebaut. Im selben Jahr wurde die Kläranlage um eine Kammerfilterpresse ergänzt.
In der Zeit von Mai 2001 bis Mai 2003 wurde die Kapazität der Kläranlage von 16.000 Einwohnerwerten auf 22.000 EW erweitert und zusätzlich eine Anpassung der Kläranlage an den Stand der Technik vorgenommen.
Ein wichtiger Meilenstein wurde Ende 2011 erreicht, als alle geplanten regionalen Kanalbauvorhaben abgeschlossen werden konnten. Durch den letzten vollendeten Kanalbauabschnitt werden 99% des Abwassers der Einwohner, Gäste und Betriebe umweltschonend und effektiv über die
Kanalisation entsorgt.
Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Region ab 2014 erforderte eine 2. Erweiterung der Kläranlage auf 33.000 Einwohnerwerte. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, dass bei der ersten Kläranlagenplanung 1974 schon mit einer Endausbaugröße von 32.000 EW kalkuliert wurde. Die nunmehrigen Arbeiten konnten in der Zeit von Februar 2022 bis Mai 2024 unter erschwerten Bedingungen (Coronapandemie und hohe Inflation) äußerst effizient und erfolgreich abgewickelt werden.
Um den Anforderungen für die Zukunft gerecht zu werden, wurde vor allem der Energieeffizienz und der Eigenenergieerzeugung eine sehr hohe Wertigkeit beigemessen. So wird der Jahresstrombedarf für Kanalisation und Kläranlage in Höhe von etwa 650.000 kWh ab Sommer 2024 durch die optimierte Nutzung und Bewirtschaftung von Biogas- und Sonnenenergie gedeckt.
Die ARA Bad Goisern erfüllt in diesem Punkt bereits jetzt die neue europäische kommunale Abwasserrichtlinie (UWWTD 2024), welche zukünftige Energieeffizienz und Energieneutralität in der Abwasserreinigung fordert.
50 Jahre nach der Gründung des RHV Hallstättersee reinigt eine der modernsten und effizientesten Kläranlagen Europas das Abwasser der UNESCO-Welterberegion Hallstatt – Dachstein / Salzkammergut.
Mehr als 75 Millionen Euro wurden zum Wohle unserer Kinder und Mitmenschen vom Verband und den vier Mitgliedsgemeinden (Bad Goisern a. H., Hallstatt, Obertraun, Gosau) in den regionalen Gewässer-, Umwelt- und Klimaschutz investiert.
MITGLIEDER
BAD GOISERN AM HALLSTÄTTERSEE
Allgemeine Daten
Einwohner: 7.611 mit Hauptwohnsitz, 1.244 mit weiterem Wohnsitz
Fläche: 112,5 km²
Seehöhe: 500 m ü. A. (über Adria) Hauptort
HALLSTATT
Allgemeine Daten
Einwohner: 747 mit Hauptwohnsitz, 342 mit weiterem Wohnsitz
Fläche: 58,6 km²
Seehöhe: 508 m ü. A. (über Adria) Hauptort
OBERTRAUN
Allgemeine Daten
Einwohner: 744 mit Hauptwohnsitz, 427 mit weiterem Wohnsitz
Fläche: 88,4 km²
Seehöhe: 513 m ü. A. (über Adria) Hauptort
GOSAU
Allgemeine Daten
Einwohner: 1.878 mit Hauptwohnsitz, 657 mit weiterem Wohnsitz
Bis Anfang der Neunziger-Jahre wurde die Kanalisation großteils als Mischsystem geplant und errichtet. Bei diesem System werden neben dem Schmutzwasser im Regenwetterfall zusätzlich die Regenwässer über den Kanal abgeleitet. Da diese Form der Kanalisation hohe Kosten beim Kläranlagenbetrieb hervorruft, werden neuere Kanalstränge nur mehr im Trennsystem errichtet.
Zusätzlich sind im Kanalsystem ein Regenrückhaltebecken und mehrere Regenentlastungen inkludiert, um ein Überfluten der Kanalisation zu verhindern.
Vom RHV werden in Kooperation mit den Mitgliedsgemeinden die Kanäle im Verbandsgebiet laufend einer Überwachung bzw. wenn nötig Sanierungen unterzogen. Eine regelmäßige und genaue Überprüfung senkt die Kosten, da kleinere Fehler günstiger als große Fehler zu beheben sind und eine genaue Überwachung und Reinigung das Auftreten von Schäden unter Umständen überhaupt verhindern kann.