Oberösterreich bei Patentanmeldungen weiter auf
Platz eins im Österreich-Ranking
„2025 haben die Österreicher insgesamt 2.272 Erfindungen beim österreichischen Patentamt angemeldet, was einen Anstieg von knapp 4,4 Prozent zu den Zahlen vom Vorjahr bedeutet. Dies zeigt, dass die Österreicher auch in diesen herausfordernden Zeiten Innovation großschreiben und die Chance sehen, über Innovationen wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben“, sieht Erich Frommwald, Obmann der Sparte Industrie in der WKOÖ, trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage optimistisch in die Zukunft.
„Mit 496 angemeldeten Erfindungen liegt Oberösterreich mit 7 Patenten weniger als im Jahr davor weiterhin auf Platz eins im Österreich-Ranking, vor der Steiermark mit 435 und Wien mit 428 Erfindungen. „Der erste Platz für Oberösterreich bei den österreichweiten Patentanmeldungen ist ein Indikator dafür, dass Innovation und Forschung auch in diesen ungewissen Zeiten gerade in unserem Bundesland einen hohen Stellenwert haben und auch erfolgreich sind. Sie sind wichtig, um die Zukunft des Standorts Oberösterreich zu sichern und tragen dazu bei, Arbeitsplätze und Wohlstand in Oberösterreich zu halten“, so Frommwald.
Die meisten österreichischen Erfindungen wurden von AVL List GmbH mit 179 und Julius Blum GmbH mit 105 angemeldet. Die größten oberösterreichische Erfindungsanmelder sind Plasser & Theurer mit 24 angemeldeten Erfindungen, TGW Logistics mit 20 angemeldeten Erfindungen, sowie Engel Austria GmbH mit 15 angemeldeten Erfindungen. „Die Tatsache, dass die drei größten oberösterreichischen Erfinder alle aus der Metalltechnischen Industrie kommen, die derzeit schwere wirtschaftliche Zeiten durchlebt, macht Mut und zeigt, dass diese Firmen an ihre Zukunft am Standort Oberösterreich glauben,“ ist Frommwald optimistisch. Bei den österreichischen Universitäten liegt die Universität Linz mit 5 Erfindungsanmeldungen gemeinsam mit der Montanuni Leoben und der Universität Innsbruck auf Platz zwei hinter der TU Wien mit 25 Erfindungsanmeldungen.






