Die KSV-Kängurus müssen sich bei den CAM4DENT Sharks Gmunden trotz einer lange Zeit soliden Leistung mit 3:5 geschlagen geben. Nach einer verdienten 3:1-Führung nach zwei Dritteln kosteten drei unkonzentrierte Minuten im Schlussabschnitt den möglichen Auswärtssieg.
Die Kängurus, bei denen Felix Nussbacher wieder zwischen den Pfosten stand, starteten gut in die Partie und gingen durch Pierre Graf im Powerplay früh in Führung. Nur wenig später legte Lukas Fassmann nach, ehe Gmunden auf 1:2 verkürzte. Der KSV ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und baute die Führung im zweiten Drittel durch Florian Hoppl auf 3:1 aus. Über weite Strecken präsentierte sich die Mannschaft konzentriert und nutzte ihre Chancen vor dem gegnerischen Tor effizient.


Im Schlussdrittel folgte dann allerdings der bittere Einbruch. Innerhalb von nur drei Minuten verloren die Kängurus die Kontrolle über das Spiel und mussten drei Gegentreffer hinnehmen. Den Schlussstrich setzten die Gmundner in der 60. Minute ins verwaiste Kapfenberger Tor. Damit war eine Partie, die man über weite Strecken gut im Griff hatte, plötzlich aus der Hand gegeben.
Zusätzlich musste der KSV neben den ohnehin fehlenden Spielern auch krankheitsbedingt auf Kilian Quas verzichten. Umso ärgerlicher ist es, dass man sich für eine lange Zeit gute Leistung nicht belohnen konnte. Am Ende steht eine vermeidbare Niederlage, aus der die Mannschaft die richtigen Schlüsse ziehen muss, um in den kommenden Spielen über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben.
Erfreulich verlief das KSV-Debüt von Neuzugang Simon Raulic. Der 19-jährige Verteidiger zeigte bei seinem ersten Einsatz im Kängurus-Dress eine gute Leistung und konnte sich mit einem Assist zum zwischenzeitlichen 1:2 direkt in die Scorerliste eintragen. Mit seiner Größe von 2,05 Metern soll Raulic künftig zusätzliche Stabilität in die KSV-Defensive bringen.
Torschützen KSV Kängurus:
- Pierre Graf (PP, Assist: Draschkowitz L., Draschkowitz C.)
- Lukas Fassmann (Assist: Laurens Roskaric)
- Florian Hoppl (Assist: Simon Raulic)













