Besonders betroffen waren der Raum Kremsmünster sowie mehrere Gemeinden im Bezirk Linz-Land. Bereits ab etwa 18 Uhr stieg die Zahl der wetterbedingten Einsätze deutlich an. Die Einsatzkräfte wurden unter anderem wegen umgestürzter Bäume, beschädigter Dächer, überfluteter Gebäude und Fahrbahnen sowie Vermurungen alarmiert.
Auch in Kremsmünster selbst hinterließ das Unwetter deutliche Spuren. Die Sturmfront richtete sowohl an Gebäuden als auch an der Vegetation erhebliche Schäden an: Bäume wurden abgebrochen, Maisbestände beschädigt und Dächer teils massiv in Mitleidenschaft gezogen. Auf aktuellen Bildern aus dem Raum Kremsmünster sind unter anderem ein stark beschädigter Baum, zerstörte Maisfelder und erhebliche Gebäudeschäden zu sehen.
Für die Einsatzkräfte gestalteten sich die Arbeiten aufgrund des anhaltenden Regens und der schwierigen Bedingungen aufwendig. Insbesondere bei der Sicherung beschädigter Dächer kamen Hubrettungsgeräte zum Einsatz, um lose oder beschädigte Dachteile zu entfernen und provisorisch zu sichern.
Auch außerhalb von Kremsmünster und Kematen an der Krems wurden zahlreiche wetterbedingte Einsätze gemeldet. Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten dauerten nach dem Durchzug der Sturmfront auch am späteren Abend noch an. Verletzungen im Zusammenhang mit den dokumentierten Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.











