Seit bereits 21 Jahren gibt es im Lions Distrikt Mitte (= Oberösterreich und Steiermark) den jährlich ausgeschriebenen Nachhaltigkeitspreis, bei dem Initiativen und Projekte vor den Vorhang geholt werden, die auf freiwilliger, ehrenamtlicher und sozialer Tätigkeit beruhen und die eines oder mehrere der von der UNO definierten Nachhaltigkeitsziele erfüllen.
„Es ist unglaublich, wie viele engagierte Menschen es bei uns gibt“ meinte Wettbewerbsleiter DI Josef Mitterwallner hoch erfreut, immerhin waren 13 eingereichte Projekte auf die Siegerliste gekommen. „Das sind Initiativen gegen die Ellbogenmentalität“ meinte Landtagsabgeordnete Anna Sopie Bauer, die die Grußworte von Landesrat Stefan Kaineder überbrachte, „und sie zeigen, wie viel man gemeinsam erreichen kann“. Das Land Oberösterreich und die Sparkasse Oberösterreich zählen zu den großen Förderern dieser Lions Initiative.
Engagement seit 30 Jahren
Vom Ischler Lions Club war der Verein „Ich bin ich – anders, na und?“ eingereicht worden. Diese als Selbsthilfegruppe betroffener Eltern gegründete Initiative setzt sich seit bald drei Jahrzehnten für Kinder mit Beeinträchtigungen ein, zu den Meilensteinen der bisherigen Tätigkeit zählen die Schaffung des „M 3“ und des „Kolibri“ in Ebensee (eine Wohnanlage und Tageswerkstätte) sowie ein weiteres Wohnprojekt mit 14 Dauerwohnplätzen in Bad Ischl. Der Verein leistet überdies Informationsarbeit und Hilfestellungen bei Behördenanträgen und bietet Erfahrungsaustausch zwischen betroffenen Familien.
Der Lions Club Bad Ischl gratuliert dem Verein „Ich bin ich ganz“ herzlich zu dieser Auszeichnung. Das zuerkannte Preisgeld von € 800,00 kommt natürlich der sozial-karitativen Arbeit des Vereines zu, versicherte Kassier Peter Eisl bei der Preisverleihung in Linz.

Peter und Christine Eisl gemeinsam mit Lions Präsident Alfred Reimair (rechts) beim Lions Nachhaltigkeitspreis 2026












