Seit Anfang August müssen täglich Polizisten aus Oberösterreich und weiteren Bundesländern für Schwerpunktaktionen gegen Jugendkriminalität nach Wien entsandt werden. Für Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel ist das ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass der Bund bei der Bekämpfung der steigenden Jugendkriminalität endlich wirksame Maßnahmen setzen muss.
„Die Polizei leistet hervorragende Arbeit und muss dort verstärkt werden, wo die Sicherheitslage es erfordert. Es kann aber keine Dauerlösung sein, Polizisten aus Oberösterreich abzuziehen, um die Folgen von Versäumnissen der Politik in Wien auszugleichen. Wir brauchen unsere Polizeikräfte auch bei uns im Land”, betont Dörfel.
Es brauche vor allem gesetzliche Regeln, die den Tätern die Konsequenzen aufzeigen und zukünftige Opfer schützen. Dörfel erneuert daher seine Forderung, die Strafmündigkeit von 14 auf zwölf Jahre zu senken.
„Wer schwere Gewalttaten begeht, muss spürbare Konsequenzen erfahren – unabhängig davon, ob er wenige Monate vor oder nach seinem 14. Geburtstag steht. Der Bund darf nicht länger zusehen, sondern muss endlich handeln: Strafmündigkeit senken und die Sicherheit der Bevölkerung in allen Bundesländern gewährleisten”, so Dörfel abschließend.













