LR Dörfel: Jetzt „Sorgende Gemeinschaft” werden: Land Oberösterreich sucht engagierte Gemeinden für ein selbstbestimmtes Altern in vertrauter Umgebung

Das Land Oberösterreich lädt Gemeinden ein, sich als „Sorgende Gemeinschaft” zu bewerben und gemeinsam neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen zu gehen. Ziel ist es, lokale Netzwerke aus Gemeinden, Pfarren, Ehrenamt, Vereinen und professionellen Diensten aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Das Regionalmanagement OÖ  begleitet im Auftrag des Landes Oberösterreich die teilnehmenden Gemeinden fachlich bei der Umsetzung. 

„Wir wollen, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dafür braucht es ein gutes Zusammenspiel zwischen ehrenamtlicher Begleitung und professionellen Angeboten. Mit den „Sorgenden Gemeinschaften” schaffen wir genau diesen Rahmen. Ich lade daher alle interessierten Gemeinden ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen und sich als „Sorgende Gemeinschaft” zu bewerben. Gemeinsam stärken wir den Zusammenhalt vor Ort, schaffen Lebensqualität bis ins hohe Alter und entlasten die Familien .” – Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die demografische Entwicklung macht neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen notwendig. „Sorgende Gemeinschaften” setzen auf ein enges Zusammenspiel von professionellen Dienstleistungen, familiärer Unterstützung, organisiertem Ehrenamt und persönlichem Engagement. Sie schaffen lokale Netzwerke, die bestehende Angebote koordinieren, Menschen miteinander verbinden und soziale Teilhabe fördern. Ein „Kümmerer” vor Ort sorgt dafür, dass Angebote vernetzt und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

Starthilfe zur Entwicklung durch das Regionalmanagement OÖ
Die Begleitung zum Start einer „Sorgenden Gemeinschaft” erfolgt über das Regionalmanagement OÖ. Berücksichtigt werden dabei die regionalen Unterschiede, um passgenaue Lösungen zu ermöglichen. Die Bezeichnung der jeweiligen „sorgenden Gemeinschaft” kann von den Gemeinden frei gewählt werden und an die regionalen Besonderheiten sowie bestehenden Strukturen angepasst werden. Ziel für 2026 sind 30 Initiativen in ländlichen Regionen.

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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