GeoSphere Austria: 35,6 Grad in Innsbruck – bisher heißester Tag des Jahres in Österreich

Der 19. Juni 2026 ist der bisher heißeste Tag des Jahres 2026. Er markiert damit den Beginn einer markanten, mehrtägigen Hitzewelle, die weite Teile Europas erfasst. Die GeoSphere Austria-Messstation Innsbruck Universität registrierte am Freitagnachmittag 35,6 Grad und somit den Höchstwert. Auf den Plätzen zwei, drei und vier landeten ebenfalls Messstationen in Tirol.

„Verantwortlich für die Hitzewelle ist die Zufuhr subtropischer Warmluft mit einem Ausläufer des Azorenhochs. Am heißesten war es dabei im Inntal und im östlichen Flachland“, erklärte GeoSphere Austria-Klimatologe Peter Müller. „Schon am Freitag überschritten an 186 von insgesamt 273 Messstationen der GeoSphere Austria die Temperaturen die 30-Grad-Marke und registrierten damit einen Hitzetag.“ Solche Tage werden laut Müller in Österreich deutlich häufiger: „Die mittlere Zahl der Hitzetage pro Jahr ist von 1961 bis 2024 in Wien und Innsbruck um rund 27 Tage gestiegen, am wenigsten ausgeprägt in Salzburg und Bregenz mit 13 bzw. 14 Tagen. Was früher Ausnahme war, gehört heute zum sommerlichen Normalfall.“

Top 20 aus mehreren Bundesländern

Mit jeweils 34,8 Grad landeten die Messstationen Haiming und Mayrhofen (beide Tirol) ex aequo auf Platz zwei. Dicht dahinter Imst mit 34,6 Grad. Auf den weiteren Rängen Wien-Innere Stadt mit 34,5 Grad, Innsbruck-Flughafen mit 34,3 Grad, Bad Deutsch-Altenburg (NÖ), Jenbach und Landeck (beide Tirol) mit jeweils 34,2 Grad und Schärding (OÖ) mit 34,1 Grad. Mooslandl war mit 33,8 Grad der heißeste Ort der Steiermark. Jeweils 33,7 Grad registrierten die Messstationen in Wien-Hohe Warte, Braunau/Ranshofen, Bad Goisern (beide OÖ), Krems, Mistelbach und Wieselburg (alle NÖ).

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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