„Rund 44.000 Besucherinnen und Besucher bei der Langen Forschung 2026 sind ein starkes Zeichen für den Innovationsgeist in Oberösterreich. Das große Interesse bei der Möglichkeit, Forschung hautnah und live zu erleben, zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und zukunftsorientiert unser Standort ist“, zieht Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner eine positive Bilanz der diesjährigen Langen Forschung, die einmal mehr von Staunen, Neugier und Entdeckergeist der Besucherinnen und Besucher jeden Alters geprägt war.
Am vergangenen Freitag wurde ganz Oberösterreich wieder zur lebendigen Begegnungszone mit der Zukunft. Forschung rückte aus den Laboren ins Rampenlicht – zum Anfassen, Ausprobieren und Mitdiskutieren. In 12 Regionen öffneten rund 150 Aussteller – von Hochschulen über Forschungseinrichtungen bis hin zu innovativen Unternehmen – ihre Türen. An mehr als 700 Stationen erhielten Interessierte spannende Einblicke in Technologien und Entwicklungen von morgen: von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung über nachhaltige Energie und Mobilität bis hin zu Medizintechnik und gesellschaftlichen Fragestellungen. Das vielfältige Programm lud zum Entdecken, Ausprobieren und Mitdiskutieren ein und bot Angebote für alle Generationen.
„Forschung und Innovation sichern Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze in Oberösterreich. Exzellente Forschung und innovative Unternehmen sind das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandortes und tragen maßgeblich zur Wertschöpfung im Land bei. Der rasche Technologietransfer von der Forschung zu den Unternehmen ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg. Die Lange Nacht der Forschung zeigte eindrucksvoll, wie aus Ideen konkrete Innovationen werden – und welches Zukunftspotenzial in unserem Standort steckt“, so Landesrat Achleitner.
Forschung sichtbar machen – Nachwuchs begeistern
Die Lange Nacht der Forschung 2026 hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie stark Oberösterreich als Forschungs- und Innovationsstandort aufgestellt ist und mit welcher Kompetenz und Leidenschaft an Lösungen für die Zukunft gearbeitet wird. „Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformation ist es entscheidend, Forschung sichtbar zu machen und erlebbar zu vermitteln“, betont Landesrat Achleitner und ergänzt: „Die Lange Nacht der Forschung weckt Neugier, stärkt das Vertrauen in Wissenschaft und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung. Danke an alle Mitwirkenden, die dieses Erlebnis möglich machen – besonders unseren Forscherinnen und Forschern sowie Wissenschafterinnen und Wissenschaftern.“
Direkter Austausch als Erfolgsfaktor
Der Erfolg der Veranstaltung beruht vor allem auf der persönlichen Vermittlung – verständlich, interaktiv und im direkten Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. „Die besondere Wirkung entsteht dort, wo Inhalte nicht erklärt, sondern erlebt werden. Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie Forscherinnen und Forscher gestalten unsere Zukunft mit großer Leidenschaft – und genau diese Begeisterung überträgt sich bei der Langen Nacht der Forschung unmittelbar auf das Publikum“, erklärt DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer der Upper Austrian Research GmbH (UAR), die als Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich die Veranstaltung koordiniert.
Die Lange Nacht der Forschung 2026 in Oberösterreich überzeugte einmal mehr durch ihre enorme Programmbreite. Mit 20 Partnern wurde eine Rekordbeteiligung verzeichnet. Auch im Bereich Nachhaltigkeit wurden neue Maßstäbe gesetzt: Rund ein Drittel der Aussteller präsentierte sich an Green Event-zertifizierten Standorten. Damit knüpft die Lange Nacht der Forschung in Oberösterreich nahtlos an die Erfolge der vergangenen Jahre an und unterstreicht einmal mehr ihre Rolle als zentrales Format der Wissenschaftsvermittlung und Nachwuchsförderung in der Forschung.

Mit mehr als 80 Stationen war die JKU erneut größte Ausstellerin in Oberösterreich – verteilt auf vier Standorte von Auhof bis Hagenberg. V. l.: Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer, Upper Austrian Research GmbH, Tamara Lang, MSc, Doktorandin, und Elisabeth Heuböck, MSc MLBT, Doktorandin, Univ.-Prof. Dr. Stefan Koch, Rektor, Johannes Kepler Universität Linz bei der Präsentation des Ausstellungsangebots der JKU. Foto M. Haag










