LH-Stv. Christine Haberlander: „Ermutigen junge Frauen, ihren eigenen Weg zu gehen“
Oberösterreich setzt auch heuer wieder ein starkes Zeichen für die Förderung junger Frauen in technischen Berufen: Im Rahmen des HTL-Mentoring-Programms, welches im Schuljahr 2025/26 bereits zum 11. Mal durchgeführt wird, trafen die Teilnehmerinnen am Montag Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander zu einem persönlichen Meet & Greet. Der direkte Austausch bot den Schülerinnen die Möglichkeit, eine Politikerin hautnah zu erleben und wertvolle Einblicke für ihre eigene Zukunft zu gewinnen.
In einer offenen Gesprächsrunde sprach Haberlander über ihren beruflichen Werdegang, Herausforderungen im politischen Alltag sowie die Bedeutung von Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen. Besonders im Fokus standen Themen, die die jungen Frauen unmittelbar betreffen – darunter die Rolle von Frauen in Führungspositionen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Chancen, die technische Ausbildungen eröffnen.
„Land der Möglichkeiten heißt Land der Chancengleichheit, deshalb wir unterstützen Frauen, ihre Talente selbstbewusst zu nutzen. Es ist mir ein großes Anliegen, junge Frauen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – auch in Bereichen, in denen sie noch unterrepräsentiert sind. Technik bietet enorme Möglichkeiten, und wir brauchen die Talente und Perspektiven von Frauen mehr denn je“, betonte Bildungs-Landesrätin LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander im Gespräch mit den Teilnehmerinnen: „Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften – vor allem im MINT-Bereich – wächst kontinuierlich. Wir müssen daher alle Potenziale nützen und fördern sowie Mädchen bestärken, sich für technische Ausbildungen zu entscheiden. Mehr Frauen in technischen Berufen bedeuten nicht nur einen Gewinn für die Unternehmen, sondern auch mehr Chancen und Perspektiven für die Frauen selbst.“
Das HTL-Mentoring-Programm, unterstützt vom Frauenreferat des Landes Oberösterreich, richtet sich an Schülerinnen der vierten Jahrgänge technischer Lehranstalten. Ziel ist es, junge Frauen gezielt auf eine technische Karriere oder ein Studium im MINT-Bereich vorzubereiten. Über drei Semester hinweg werden die Teilnehmerinnen individuell von Mentorinnen und Mentoren aus Unternehmen begleitet, sammeln praktische Erfahrungen und erweitern ihre fachlichen sowie persönlichen Kompetenzen durch Workshops und Praktika.
Aktuell nehmen Schülerinnen aus mehreren HTLs in Oberösterreich teil, darunter Standorte in Andorf, Braunau, Grieskirchen, Leonding, Linz Goethestraße und Paul-Hahn-Straße, Perg, Steyr, Vöcklabruck und Wels. Seit Beginn des Programms konnten bereits mehr als 400 junge Frauen vom HTL-Mentoring profitieren. Das Meet & Greet machte einmal mehr deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen mit Entscheidungsträgerinnen sind: Sie schaffen Orientierung, stärken Selbstvertrauen und eröffnen neue Perspektiven für die berufliche Zukunft junger Frauen im technischen Bereich.
„Das Mentoring-Projekt unterstützt mich auf meinem Weg in die Technik und gibt mir die Sicherheit, als junge Technikerin in der Branche bestehen zu können. Gemeinsam mit vielen anderen Technikerinnen zu lernen und ein vielfältiges Netzwerk aufzubauen, motiviert mich sehr. Besonders der Zuspruch meines Mentors, der mich mit den Abläufen in meiner Partnerfirma vertraut macht, bestärkt mich darin, meinen Weg in der Technik weiterzugehen“, betont Christine Kriegleder von der HTL Braunau, eine der diesjährigen Teilnehmerinnen.
Projektleiterin Mag.a Regina Seeburger von der HTL Braunau, die das Programm seit vielen Jahren mit großem Engagement betreut, bedankt sich ausdrücklich beim Frauenreferat des Landes sowie bei Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander: „Als Projektleiterin des HTL-Mentoring-Programms möchte ich mich herzlich für die wertvolle Unterstützung bedanken. Dieses Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit und stärkt nachhaltig die Fachkräftebasis in Oberösterreich. Umso mehr freut es mich, dass wir gemeinsam diesen Weg gehen, und ich blicke mit großer Zuversicht auf eine weiterhin erfolgreiche Weiterentwicklung des Programms.“







