Das Land Oberösterreich setzt auch im Jahr 2026 auf eine umfassende Erfassung des Straßenzustands, um die Qualität und Sicherheit des Landesstraßennetzes langfristig zu sichern.
Auf rund 1.614 Kilometern des oberösterreichischen Landesstraßennetzes „B“ werden heuer wieder detaillierte Messungen durchgeführt.
Grundlage für gezielte Sanierungen
Seit mehr als zehn Jahren wird der Zustand der Landesstraßen regelmäßig erfasst. Ziel ist es, eine fundierte Datengrundlage für ein modernes Pavement Management System zu schaffen. Auf dieser Basis können Sanierungsmaßnahmen effizient geplant und budgetschonend umgesetzt werden.
Im Rahmen der Erhebung werden zentrale Schadensmerkmale wie Griffigkeit, Längsebenheit, Querebenheit (Spurrinnen), Oberflächenschäden und Risse gemäß den geltenden Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS) erfasst. Ergänzend erfolgt eine umfassende videotechnische Dokumentation des Straßenraums mittels mehrerer Kameras.
Hightech-Messtechnik im Einsatz
Zum Einsatz kommt ein hochmodernes Messsystem („RoadSTAR“), das eine schnelle, präzise und flächendeckende Analyse des Straßenzustandes im laufenden Verkehr ermöglicht.
„Ein leistungsfähiges Straßennetz ist eine zentrale Grundlage für Mobilität, Wirtschaft und Lebensqualität in Oberösterreich. Mit der regelmäßigen Zustandserfassung schaffen wir eine objektive Entscheidungsbasis, um unsere Straßen gezielt zu erhalten und nachhaltig zu bewirtschaften. Moderne Messtechnik hilft uns dabei, frühzeitig zu reagieren und Investitionen dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden“, betont Landesrat Günther Steinkellner.
Transparenz und Information
Weiterführende Informationen zur Straßenzustandserfassung sowie zum eingesetzten Messsystem sind auf der Website des Landes Oberösterreich https://www.land-oberoesterreich.gv.at/43784.htm und des AIT Austrian Institute of Technology abrufbar https://www.ait.ac.at/loesungen/road-condition-monitoring-optimiertes-asset-management.
Die Kosten für die Durchführung der Straßenzustandserfassung belaufen sich auf rund 312.000 Euro.











