Mit der Jahreshauptversammlung am Freitag 6.3.2026 im Gasthaus URZ`n am Gmundnerberg zog die Feuerwehr Altmünster Bilanz eines erfolgreichen und unfallfreien Jahres. Pflichtbereichskommandant ABI Christian Gruber konnte neben den vielen Kameradinnen und Kameraden als Ehrengäste Vzbgm Bernhard Moser, Bez. Feuerwehrkomm. OBR Thomas Dreiblmeier, E-OBR Robert Benda, Ehrenkomm. Georg Pangerl, Komm. Polizei Altmünster Alexander Kraml und von der Partnerfeuerwehr Geiselhöring/Bayern die Delegatioin mit dem 1. Vorstand Wastl Hansbauer herzlich begrüßen.
Im Anschluss folgte auch der Jahresbericht durch Komm. Christian Gruber: das Einsatzjahr 2025 der Freiwilligen Feuerwehr Altmünster war geprägt von technischer Professionalität und einem enormen ehrenamtlichen Zeitaufwand, obwohl große Naturereignisse wie Stürme oder Hochwasser glücklicherweise ausblieben. Insgesamt leistete die Mannschaft rund 12.500 Arbeitsstunden, wobei ein beachtlicher Teil von jeweils 5.500 Stunden in die Verwaltung sowie in die intensive Aus- und Weiterbildung floss. Dass sich diese Investition in die Ausbildung auszahlt, bewiesen die Einsatzkräfte bei mehreren herausfordernden Szenarien.
Besonders in Erinnerung blieb der Großbrand an der Gmundner Esplanade, bei dem die Mannschaft trotz laufender Servicearbeiten an ihren Hauptfahrzeugen unter erschwerten Bedingungen und bei akuter Gefahr durch Deckeneinstürze im Innenangriff agierte. Auch die gewaltige Druckwelle bei einer Hausexplosion im Bereich Hochholz sowie die erfolgreiche Lebensrettung eines vermissten Seniors mittels Drohnenunterstützung forderten das gesamte Know-how der Helfer. Neben Routineeinsätzen wie Fahrzeugbergungen mit dem Wechselladefahrzeug sorgte die Bergung eines Segelbootes aus einem Bach sowie die behutsame Rettung eines Uhus aus einem Kamin für Schlagzeilen.












Technisch setzte die Feuerwehr mit der Übernahme des neuen Bohrlöschsystems „Drill-X” einen Meilenstein und schulte den gesamten Pflichtbereich auf dieses Spezialgerät ein. Große Übungsszenarien, wie ein simulierter Busunfall am Grasberg mit 25 Verletzten oder die Waldbrandübung am Feuerkogel, festigten die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und benachbarten Wehren. Finanziell meisterte die Wehr das Jahr in enger Abstimmung mit der Gemeinde, wobei besonders das kostspielige Zehnjahresservice des Hubrettungsgeräts durch das Land Oberösterreich unterstützt wurde. Ein besonders erfreuliches Bild zeigt sich bei der Jugendgruppe, die mit rund 20 Mitgliedern 3 Feuerwehrfrauen und 17 Feuerwehrmänner einen historischen Höchststand verzeichnet und damit optimistisch in die Zukunft blicken lässt.
Anschließend berichteten der Kassier, der Schriftführer, der Jugendbetreuer und der Zeugwart über das vergangene Jahr.
Ein Höhepunkt des Abends war die Angelobung, die Ehrungen und Beförderungen, die vom Kommando, Vzbgm. Bernhard Moser und Thomas Dreiblmeier durchgeführt wurden. Besonders war die Ehrung mit Medaillen für 50 Jahre an Erich Hager, und je 40 Jahre Klaus Heiße, Andreas Hummer und Sigfried Hummer. Als Abschluss richteten die Ehrengäste noch Grußworte an die versammelte Menge und lobten die hervorragende Arbeit aller Kameradinnen und Kameraden und die tadellose Zusammenarbeit mit den verschiedenen Einsatzorganisationen und mit der Gemeinde Altmünster. Mit einem gemeinsamen Abendessen auf Einladung der Gemeinde Altmünster endete die Jahreshauptversammlung der FF Altmünster.
Bericht und Bilder Peter SOMMER FOTOPRESS









































