Für die Cam4Dent Sharks Gmunden ist die Saison 2025/2026 am Samstag 14.2.2026 frühzeitig beendet worden. Nach der knappen 3:4 Overtime-Niederlage in der heimischen Muki Eisarena mussten sich die Titelverteidiger in der ÖEL auch auswärts in der Eisarena Kufstein dem HC Kufstein mit 4:3 (SO) – im Shoot-Out geschlagen geben. Damit entschieden die Tiroler die Best-of-Three-Serie mit 2:0 für sich und sind das Halbfinale aufgestiegen.Auch das 2. Viertelfinalspiel wurde im Verlauf immer mehr zum Playoff Krimi. Vor einer Traumkulisse von ca 1200 Zuschauern, darunter auch einige Fans der Gmundner Haie boten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagaustausch, wobei der Beginn eindeutig den Gästen aus der Traunseestadt gehörte. Bereits in der 3. Spielminute konnte Moritz Neurauter nach Assist von Marc-Andre Dorion und Fabian Richter die Sharks mit 0:1 in Führung bringen. Und die Sharks blieben brandgefährlich und setzten in der 10. Spielminute den nächsten Schritt mit dem 0:2, erzielt durch Hubert Berger (Zuspiel Elias Koller und Marc andre Dorion). Dann erwachte auch der Kasampfgeist der Hausherrn und die Folge war der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Stefan Reiter in Spielminute 12:30. Jetzt war die Partie in Augenhöhe beider Mannschaften gelangt, einige Chancen der Sharks wurden durch den in Bestform agierenden Tormann der Kufsteiner Thomas Pfarrmaier zunichte gemacht, ebenso starke Leistung bot auch der Gmundner Goalie Tobias Windhofer. Doch beim Torschuss von Aleksi
Airaksinen in der 20. Spielminute musste er die Hartgummischeibe zum 2:2 Ausgleich passieren lassen. Dies war auch zugleich der Pausenstand nach 20. Minuten.
Der Playoff Krimi ging in den nächsten zwanzig Minuten weiter. Gestürmt wurde was das Zeug hielt, jedoch war auf beiden Seiten die Ausbeute gleich null. So lautete der Spielstand nach 40 Minuten immer noch 2:2 unentschieden.
41:22 gespielt und die Heimmannschaft ging erstmals in dieser Partie durch Stefan Reiter mit seinem zweiten Treffer mit 3:2 in Führung. Die Spieluhr zeigte 52:27, die Cam4Dent Sharks Gmunden im Powerplay, einige Torschüsse wurden abgewehrt, doch dann Dominik Stöttner
in Puckbesitz, verlängert auf Moritz Neurauter, Pass auf Jonas Kail und der Ausgleich zum 3:3 war im Kasten der Kufsteiner.
60 Minuten vorbei, es ging in die Overtime, die aber torlos beendet wurde. Was jetzt folgte war wohl nichts für schwache Nerven. Insgesamt wurden 30!! Penaltys ausgeführt, die schlussendlich durch das Goldtor von Clemens Paulweber mit dem 4:3 Sieg des HC Kufstein endeten.Riesen Jubel bei Kufstein, „zu Tode betrübt” über das Saisonaus bei den Gmundner Sharks, die aber ALLES gegeben haben.
Head Coach Gregor Baumgartner zeigte sich nach dem Ausscheiden dennoch stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben in beiden Spielen alles investiert. Im Playoff entscheiden Nuancen – und diesmal waren sie nicht auf unserer Seite. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, darauf können wir aufbauen.” Ins selbe Horn stößt Obmann Günter Kail: „ Sicher ist die Enttäuschung über das Ausscheiden groß, aber unsere Sharks haben wirklich alles gegeben und in beiden Playoff Partien einen ebenbürtigen Gegner abgegeben. Diesmal war das Glück nicht auf unserer Seite. Es schmerzt, wir wollten unbedingt mehr und länger im Rennen bleiben! Gratulation an unsere Gegner HC Kufstein und auch an die Cam4Dent Sharks Gmunden samt Trainer Gregor Baumgartner, jetzt nach vorne denken und gleich mit der Planung der nächsten Saison beginnen. Es gibt viel Arbeit für das gesamte Sharkteam, bei dem ich mich ganz, ganz herzlich bedanke!”
Bericht und Bilder Peter SOMMER FOTOPRESS und Pressesprecher der Cam4Dent Sharks Gmunden












