Am Samstag, 14.03.2026, wurden die Feuerwehren aus Hof b. Mondsee, Guggenberg, Mondsee und Tiefgraben um 12.37 Uhr mit dem Einsatzstichwort: „Personenrettung tief – Person in Baugrube gefallen alarmiert.
Bei Schalungsarbeiten kopfüber abgestürzt
Aufgrund des Einsatzstichworts wurden durch die Landeswarnzentrale auch noch die Höhenretterstützpunkte Frankenmarkt und Vöcklabruck alarmiert. Ein Mann war bei Schlaungsarbeiten von einer Leiter kopfüber auf den Betonboden einer in Bau befindlichen Güllegrube gestürzt. Beim verunfallten Mann handelte es sich um einen Kameraden der Feuerwehr Hof b. Mondsee. Aus diesem Grund wurde soweit es möglich war, die Mannschaft dieser Feuerwehr von den unmittelbaren Rettungsarbeiten durch andere Feuerwehrleute ersetzt.
Gasmessung negativ
In der Anfangsphase des Einsatzes wurde eine Gasmessung in der Grube durchgeführt. Dabei konnte glücklicherweise kein gesundheitsgefährdendes Gas festgestellt werden.
Notarzt versorgt Verunfallten
Der Notarzt vom Notarzthubschrauber „Christophorus 6″ versorgte den Verunfallten in der Grube und machte ihn transportfähig. Die Feuerwehrleute hatten sich inzwischen über eine breiterer Lucke eine zweiten Zugang zur Grube verschafft. Die breitere Lucke diente dann auch zur Rettung der Person.
Die Rettung des Verunfallten durch die Feuerwehrleute wurde unterirdisch mit einer Schaufeltrage und bei der Rettung über die Steckleitern mit einer Korbtrage durchgeführt. Nach kurzer weiterer Versorgung auf der Betondecke der zukünftigen Güllegrube wurde der Mann in Krankenhaus nach Salzburg geflogen.
Im Einsatz standen 97 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rotem Kreuz, Notarzthubschrauber und ein örtlicher Notarzt. Der Einsatz konnte nach 1,5 Stunden beendet werden.
© Christian Stoxreiter












