Bereits in den letzten Tagen galt in vielen alpinen Gebieten in Oberösterreich eine erhebliche Lawinenwarnstufe (Stufe 3 von 5). Nun ruft der Lawinenwarndienst Oberösterreich erstmals in diesem Winter eine große Gefahrenstufe (Stufe 4 von 5) aus.
Der für den Lawinenwarndienst zuständige Umwelt- und Klima-Landesrat Kaineder appelliert angesichts der erhöhten Gefahrenstufe: „Wer sich ins Gebirge begibt, übernimmt Verantwortung. Eine gewissenhafte Tourenplanung und das konsequente Beachten der Lawinengefahr können Leben retten. Aufgrund der derzeitigen Gefahrenlage empfehlen die Expertinnen und Experten des Lawinenwarndienstes dringend, auf Skitouren zu verzichten und den gesicherten Skiraum nicht zu verlassen.“
Nahezu täglich liest man von Lawinenabgängen in Österreich, oftmals leider auch mit Todesfolge. Landesrat Kaineder unterstreicht daher: „Die Warnungen und Empfehlungen der Expertinnen und Experten sind absolut ernst zu nehmen. Wer sich bei dieser Gefahrenlage im alpinen Gelände, abseits der Pisten, bewegt, riskiert nicht nur sein Leben, sondern auch das der Helferinnen und Helfer.“
Umfangreiche Verfrachtungen in allen Expositionen sind sehr leicht als größere Schneebrettlawine auslösbar. Auch ist bei dieser Neuschneemenge (teilweise 40-70 Zentimeter über Nacht in zwölf Stunden) mit spontanen großen Lawinen und durch Regen bis in die mittleren Lagen vermehrt mit Nassschneelawinen zu rechnen. Der Lawinenbericht wird in der Wintersaison täglich um 17:00 für den Folgetag unter
https://oberoesterreich.avalanche-warnings.eu/ veröffentlicht








