Land Oberösterreich investiert 4,9 Millionen Euro in die Sicherheit der Hallstattstraße

Instandsetzung der Halbbrücke und Quellenüberbrückung auf der L548 durch Landesregierung beschlossen.

Das Land Oberösterreich setzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Sicherung und Modernisierung seiner Verkehrsinfrastruktur: Die Halbbrücke sowie die unmittelbar vorgelagerte Quellenüberbrückung auf der Hallstattstraße (L548) in der Gemeinde Hallstatt werden umfassend instandgesetzt. Dafür sind Investitionen in der Höhe von rund 4,9 Millionen Euro vorgesehen.

Die beiden Brückenbauwerke verlaufen direkt entlang des Hallstättersees und wurden bereits in den 1950er-Jahren errichtet. Nach fast 70 Jahren Nutzungsdauer weisen sie altersbedingte Schäden auf und entsprechen in Tragfähigkeit und Breite nicht mehr den heutigen Anforderungen. Derzeit gilt eine Traglastbeschränkung von 14 Tonnen, die nach Abschluss der Bauarbeiten aufgehoben werden soll.

Günther Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur, betont:
„Gerade in sensiblen Regionen wie Hallstatt ist eine verlässliche und sichere Verkehrsinfrastruktur unerlässlich – für die Bevölkerung ebenso wie für Wirtschaft und Tourismus. Mit dieser Investition sorgen wir dafür, dass die Hallstattstraße auch in Zukunft sicher befahrbar ist und den heutigen technischen Anforderungen entspricht.“

Geplant ist unter anderem die Verstärkung der Tragwerksplatte der rund 120 Meter langen Halbbrücke sowie eine umfassende Sanierung der Pfeilerfundamente mittels neuer Bohrpfähle im tragfähigen Fels. Auch die etwa fünf Meter lange Quellenüberbrückung wird durch eine neue Tragwerksplatte auf neuer Pfahlgründung ersetzt. Ziel ist es, die Brücken langfristig zu sichern und ohne Einschränkungen nutzbar zu machen.

Die Bauarbeiten sollen – vorbehaltlich der Genehmigung der Mehrjahresverpflichtung durch den Oö. Landtag – im Oktober 2026 starten. Die Fertigstellung ist in enger Abstimmung mit Gemeinde und Tourismus für Ende Juni 2027 vorgesehen, um die Sommermonate möglichst wenig zu beeinträchtigen. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Erreichbarkeit für Fußgänger und Anlieferungen gewährleistet.

Die Finanzierung erfolgt aus dem Instandsetzungsbudget des Landes Oberösterreich für die Jahre 2026 bis 2028. Mit dem Projekt unterstreicht das Land einmal mehr sein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Erhaltung wichtiger Verkehrsverbindungen – insbesondere in touristisch und kulturell bedeutenden Regionen.

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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