Frau in der Wirtschaft und Junge Wirtschaft: Blitzumfrage zeigt ein Bild der Stabilität und überwiegenden Zuversicht

82 Prozent bewerten ihre aktuelle wirtschaftliche Lage positiv oder zufriedenstellend, hohe Zufriedenheit mit den WKOÖ-Serviceangeboten

Frau in der Wirtschaft OÖ und Junge Wirtschaft OÖ haben über den Jahreswechsel Unternehmerinnen und junge Selbstständige aus Oberösterreich befragt. Das wichtigste Ergebnis: 82 Prozent bewerten ihre aktuelle wirtschaftliche Lage positiv oder zufriedenstellend. „Die mehrheitlich positive Sicht der jungen Unternehmen ist eine erfreuliche Nachricht“, so Doris Hummer, Präsidentin der WKO Oberösterreich.

47 Prozent bewerten ihre Situation als sehr gut oder gut. Weitere 35 Prozent bezeichnen die Lage als zufriedenstellend. 18 Prozent schätzen ihre Lage als eher schlecht oder schlecht ein. „Insgesamt überwiegt ein Bild der Stabilität, mit einer klaren Mehrheit ohne akute wirtschaftliche Probleme“, sagen WKOÖ-Vizepräsidentin Lisa Sigl, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, und Junge-Wirtschaft-Landesvorsitzender Florian Baumgartner.

Zuversicht entsteht durch Handeln und Zukunftskompetenz
Zirka die Hälfte der Befragten geht für die nächsten zwölf Monate von einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung aus. Weitere 45 Prozent erwarten sogar eine Verbesserung. Nur 6 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Trotz anhaltender Inflation, hoher Energiekosten und technologischem Wandel blicken viele junge Betriebe in Oberösterreich mit realistischer Zuversicht in die Zukunft. Die aktuelle Stimmung ist geprägt von konkreten Erfolgen: steigende Nachfrage, stabile Auftragslagen, digitale Innovationen und wachsende Anerkennung als Expert:innen. In Summe lassen sich aus der Umfrage sieben zentrale Säulen der Zuversicht ableiten, die in einer eigenen Übersicht gebündelt dargestellt sind.

Services der WKO Oberösterreich stark nachgefragt und geschätzt
Die WKO Oberösterreich bietet mit Frau in der Wirtschaft und der Jungen Wirtschaft Netzwerke für Austausch, Kooperation und gegenseitige Unterstützung. Mehr als die Hälfte der befragten Mitgliedsbetriebe (54 Prozent) gibt an, die Services (auf jeden Fall oder eher schon) in Anspruch zu nehmen. „Die Services spielen eine relevante Rolle, ihre Bekanntheit kann jedoch weiter gestärkt werden“, analysiert Florian Baumgartner.

Unter jenen, die die Angebote nutzen, zeigen sich 71 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden. Nur 10 Prozent äußern eine geringe oder keine Zufriedenheit. Nimmt man die Kategorie jener aus, die auf diese Frage keine Angabe machen möchten, zeigen sich 88 Prozent mit den angebotenen Services (sehr) zufrieden. Die überwiegende Wertschätzung gilt dem Netzwerk, insbesondere unter Gleichgesinnten, den praxisnahen Veranstaltungen und Weiterbildungen und der Kompetenz und Erreichbarkeit der WKO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Auf die Frage nach Verbesserungsvorschlägen nennen die Befragten klare Kommunikation, echte Vernetzung, mehr Sichtbarkeit und weniger Bürokratie. „Insgesamt bestätigen die Ergebnisse eine hohe Qualität der Services. „Durch gezielte, moderne Angebote kann die WKO Oberösterreich noch näher an ihre Mitglieder heranrücken“, ist Vizepräsidentin Sigl überzeugt.

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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