Landesrat Achleitner: Restrukturierungsmaßnahmen bei KTM im Verwaltungsbereich – Stiftung von Land & AMS steht bereit

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Umsetzung der vom Unternehmen angekündigten Anpassungen ist schmerzliche Nachricht für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Sicherheitsnetz soll rasch wieder eine Perspektive geben“

„Der Bajaj-Konzern als neuer Eigentümer von KTM hat sich anlässlich der Übernahme der Mehrheit klar zu KTM als österreichisches Unternehmen und insbesondere zum Standort Mattighofen bekannt. Zugleich wurde schon damals seitens des Konzerns angekündigt, den Verwaltungsbereich von KTM auf Spar- und Effizienzpotenziale zu durchleuchten. Nun hat die Bajaj Mobility AG die Umsetzung dieser Anpassungen angekündigt: Es sollen laut dem KTM-Eigentümer rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KTM AG abgebaut werden, hauptsächlich im Verwaltungsbereich. Wobei zwei Drittel der betroffenen Arbeitsplätze auf Österreich entfallen sollen. Auch wenn der Arbeitsmarkt sehr aufnahmefähig ist, steht für die betroffenen Beschäftigten das von Land OÖ und AMS OÖ geknüpfte Sicherheitsnetz in Form der Stiftung für die Automotive-Branche bereit“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. „Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dies eine sehr schmerzliche Nachricht, auch wenn zu hoffen ist, dass der nach wie vor bestehende Fachkräftebedarf den Wechsel auf einen neuen Arbeitsplatz erleichtern wird. Für alle, die trotzdem Unterstützung brauchen, steht eine breite Angebotspalette bereit: Insbesondere bei der im Zuge der KTM-Insolvenz eingerichteten Stiftung stehen von den ursprünglich 400 Plätzen noch mehr als 300 zur Verfügung“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

Im Bereich IT werden in Oberösterreich aktuell 604 Fachkräfte gesucht. Insgesamt gibt es in Oberösterreich mit Stand Ende Dezember 16.968 offene Stellen, davon 2.520 im Innviertel, also in den Bezirken Braunau, Ried, Schärding.

„Die erforderliche Restrukturierung bei KTM zur Hebung der Effizienz und zur Senkung der Kosten sollen laut Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Absicherung des Produktionsstandortes in Mattighofen leisten. Für die davon betroffenen Beschäftigten ist es wichtig, dass sie nicht allein gelassen werden, sondern rasch wieder eine Perspektive bekommen. Dafür steht die Stiftung, die von Land OÖ und AMS OÖ gemeinsam finanziert wird, mit mehr als 300 Plätzen bereit. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich eine Reihe weiterer Unterstützungsangebote, insbesondere die Direktvermittlung von Betroffenen in Unternehmen in der Region über die bewährte Job-Drehscheibe“, erklärt Landesrat Achleitner.

Über den Autor

Markus Raich
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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