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Sonderausstellung im Museum der Stadt Bad Ischl: Gerhard Oliver Moser – wo ich daheim bin

11. August @ 18:00 20:00

„Leidenschaftliche Bilder seiner Heimat_en Österreich und Italien“

(Venedig, Cavallino-Treporti, Friaul, Triest, Mühlviertel, Salzkammergut)

Freitag 12. August bis Sonntag 30. Oktober 2022

Gezeigt werden erstmals die neuesten Arbeiten aus den Jahren 2019-2022, die in den bevorzugten Techniken Aquarell und Gouache entstanden sind, in rascher, emotionaler Erzählweise wie Reisebilder, zwischen den „Lockdowns“ der betroffenen Länder.

Nicht nur eine Heimat kennt Gerhard Oliver Moser sondern mehrere Heimat_en wie er sich ausdrückt, einfach dort wo es das Gefühl gibt, daheim zu sein. Seine Bilder drücken es aus.  Heimat ist für ihn wie er sagt: „…dort wo ich das Gefühl spüre angekommen zu sein.  Wenn die Seele weit wird, wenn die erlebten Sinneseindrücke zu Herz werden, wenn sich dieses „es malt mich“ sich einstellt, dann bin ich zu Hause, zu Hause in mir….“ Und so ist es zu verstehen, dass der Lockdown eine größere Pause erzwang , die Heimat sich nicht fassen lies und Leinwand und Papier  leer und weiß blieben.

Erst der Familienzuwachs 2020 – „Caruso, ein Deutscher Schäfer“ – beflügelte den Künstler erneut und gab ihm seine Schaffenskraft zurück und eine spannende Zeit begann, vielleicht die spannendste in seinem bisherigen Leben, wie sich Moser ausdrückt.  Ein intensives Wahrnehmen des Augenblicks, ein Entdecken von Neuem im Alten – Leidenschaft kehrte zurück, Fülle tat sich wieder auf, exzessives Schaffen begann.  In zwei Jahren entstanden so an die 1oo Werke, von denen eine Auswahl nun erstmals im Museum der Stadt Bad Ischl zu sehen ist. Werke, die rein aus dem Herzen kommen, der Seele Flügel verleihen, denn der Kopf war ausgeschaltet, wie immer, wenn Moser malt. Der Künstler widmet diese Ausstellung seinem Hund Caruso, der ihn zu neuen Höhenflügen und Heimat_en inspirierte und zurückführte.

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