Altaussee: Feierlichkeiten zur Eröffnung des Walter Munk Parks

Walter Heinrich Munk (* 19. Oktober 1917 in WienÖsterreich; † 8. Februar 2019 in La JollaKalifornien[) war ein US-amerikanischer Ozeanograph und Geophysiker österreichischer Herkunft und Professor des Scripps Institution of Oceanography in La Jolla, Kalifornien, das zur University of California, San Diego (UCSD) gehört.

Angeblich wollte der 1917 in Wien geborene Walter Munk lieber Skilehrer im Ausseerland werden, aber seine Mutter schickte ihn 1932 nach New York, um eine Karriere als Banker einzuschlagen. Es kam anders: Munk zog weiter nach Kalifornien, an das Skripps Oceanographic Institute, wurde Physiker und Ozeanograph und einer der bedeutendsten Meeresforscher des 20. Jahrhunderts. Er lieferte wesentliche Einsichten zu Wellen, Gezeiten und der Ozeanzirkulation, und er gehörte zum wissenschaftlichen Beraterstab mehrerer US-Regierungen. Ein Jahr vor seinem Tod (2019) kehrte der damals hundertjährige Walter Munk noch einmal nach Altaussee zurück, um gemeinsam mit österreichischen Wissenschaftlern ein letztes Forschungsprojekt zu starten, das sich der umfassenden Erforschung des Altausseer Sees widmet. Sein Abschieds-Geschenk an den Lieblingsort seiner Kindheit, dem er Zeit seines Lebens eng verbunden geblieben ist.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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