KORA-Studie zur Nahrungsanalyse von Wölfen sagt nichts über die tatsächliche Beutezusammensetzung aus!

Beutezusammensetzung aus!

Das Schweizer Institut KORA veröffentlichte eine Studie zum Nahrungsspektrum von Wölfen in der Schweiz. Die Analyse wurde mittels 350 Kotproben von Wölfen durchgeführt. Laut dieser Studie sind 83% der Beutetiere von Wölfen in der Schweiz Wildtiere, während 17% Nutztiere ausmachen.

Wolfstopp Obmann Gerhard Fallent dazu: „Dieses Nahrungsspektrum sieht bis auf das Wildschwein so aus, wie es von den Wolfsbefürworten proklamiert wird. Es ist jedoch falsch, denn nicht berücksichtigt wurde, dass der Kot nur das zeigt, was tatsächlich gefressen wurde. Was jedoch tatsächlich getötet wurde, bedarf einer vertieften Betrachtung und verändert die Verhältnisse dramatisch.“ Fallent bringt es auf den Punkt: „Es geht nicht darum, wieviel Nutztier im Kot ist, sondern wie viele getötet wurden!“Wolfstopp – Initiative zur Regulierung des Wolfbestandes, Langschlägerwald 18, A-3921 Langschlag.

Wölfe fressen bei Nutztieren nur einen Bruchteil dessen, was sie töten!

Die Schlachtfelder nach Wolfsattacken bei Nutztieren – im Besonderen bei Schafen – zeigen sehr überzeugend und einheitlich, dass Wölfe nur einen Bruchteil dessen, was sie töten, fressen. Wahrscheinlich liegt dieser Faktor bei zumindest 10 (nur 10% werden gefressen). Das liegt daran, dass Nutztieren in Herden auf Weiden stehen und aufgrund der Zäune nicht flüchten können. Die Wölfe verfallen dann in einen regelrechten Blutrausch, den wir auch von Füchsen im Hühnerstall kennen.

Die Situation bei Wildtieren ist ganz anders

Ganz anders stellt sich die Situation bei Wildtieren dar. In der Regel gelingt es dem Wolf oder einem Rudel Wölfe ein Wildtier zu reißen. Die anderen, wenn überhaupt vorhanden, flüchten. Dieses Tier wird dann auch weitgehend aufgefressen. Die Nachnutzer müssen sich in der Regel mit Resten begnügen. Wenn man hier einen Faktor von 1,5 (Zwei Drittel werden gefressen) ansetzt, ist das wahrscheinlich bereits hoch gegriffen.

Diese Betrachtung zeigt, dass nicht 83% der Beutetiere Wildtiere und 17% Nutztiere sind, sondern alle drei Wildtierarten zusammen gerade die Anzahl der getöteten Schafe erreicht.

Für Fallent ist klar: „Nur die Gesamtbetrachtung zeigt das wahre Ausmaß der Schäden für Nutztierhalter und das unsagbare Tierleid.“ Für Fallent ist das Ganze nicht überraschend, denn: „Wenn man aufgrund der Kot-Analyse direkt auf die Beutenanteile schließt, hat man den Beweis erbracht, dass man die Gesamtsituation nicht versteht oder verstehen will. Da besteht dann der dringende Verdacht, dass man den Kodex zur wissenschaftlichen Integrität nicht ernst nimmt.“

KORA-Studie: https://www.k

Aussendung Verein Wolfstopp

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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