Alpinunfall beim Jagen in St. Gilgen

Presseaussendung der Polizei Salzburg

Am Nachmittag des 28. Dezember 2023 gingen drei befreundete Jäger im Gemeindegebiet von St. Gilgen/Höllkar auf die Pirsch. Um etwa 14.35 Uhr beabsichtigte einer der Jäger mit dem Jagdgast zu einem naheliegenden Hochstand zu gehen. Während der Jagdpächter auf einer gegenüberliegenden Anhöhe wartete, beabsichtigte der 55-jährige Jäger mit dem Jagdgast das etwa 45 Grad steile Waldgelände zu einem naheliegenden Hochstand zu queren. Dabei rutschte er auf dem mit Laub bedeckten Steilgelände aus, stürzte über teils felsiges Gelände etwa 80 Höhenmeter ab und blieb schwer verletzt in einer mit Altschnee gefüllten Rinne, dem sog. “Saukar”, liegen. Auf Grund der Steilheit des Geländes konnten seine Jagdkameraden nicht zu ihm gelangen, setzten jedoch sofort einen Notruf ab.
Der schwer verletzte Jäger wurde in der Folge vom Team des Notarzthubschraubers C 6 an der Unfallstelle erstversorgt, mit dem 50 m Tau geborgen und anschließend zur weiteren Behandlung in das UKH Salzburg geflogen. Nach ersten Informationen hat der Verletzte bei seinem Absturz ein schweres Thorax Trauma erlitten.
Neben dem Team des Notarzthubschraubers war 1 Alpinpolizist der PI Strobl im Einsatz. Das Jagdgewehr samt Feldstecher und Restlichtverstärker wurden gesichert und der Gattin des abgestürzten Jägers ausgefolgt. Die Bergrettung St. Gilgen war mit 8 Mitgliedern im Einsatz.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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