Aktuelle Zahlen belegen: Oberösterreich weiterhin Spitzenreiter bei erneuerbaren Energien

„Die rasche Umsetzung der Energiewende ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Sie schont die Umwelt und die eigene Geldbörse, zugleich schafft sie Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Oberösterreichs Energietechnologie-Unternehmen. Umso erfreulicher ist daher, dass die aktuellen Zahlen der Statistik Austria belegen, dass Oberösterreich weiterhin Spitzenreiter bei erneuerbaren Energien ist”, betont Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner. „Oberösterreich ist im Bundesländervergleich führend bei Wasserkraft, Biomasse, Sonnenenergie und Geothermie”, hebt Landesrat Achleitner hervor. „Um diese Spitzenposition zu halten, setzen wir bewusst auf Anreize. So wird die erfolgreiche Förderung des Landes Oberösterreich für Biomasse-Heizanlagen, die mit Jahresende ausgelaufen wäre, wieder verlängert”, so Achleitner.

„Wir haben uns beim Umstieg auf erneuerbare Energien ehrgeizige Ziele gesetzt: Wir wollen die Erzeugung von Sonnenstrom bis zum Jahr 2030 verzehnfachen. Hier sind wir bereits mit Höchsttempo unterwegs, denn nach aktuellsten Zahlen ist Oberösterreich das Bundesland mit den meisten neuen PV-Anlagen und den meisten neuen Solarstromspeichern”, erläutert Landesrat Achleitner. „Bei der Windkraft sind wir auf Platz 4 im Bundesländervergleich. Auch streben wir einen weiteren Ausbau an. Dabei ist die jüngst erfolgte Zustimmung aller fünf Standortgemeinden zum Ausbau des Windparks Kobernaußerwald ein sehr erfreuliches Signal. Die hier geplante Errichtung von bis zu 19 neuen Windkraftanlagen bringt eine Verdreifachung der aktuellen Windstromerzeugung in Oberösterreich”, erklärt Landesrat Achleitner.

„Wir setzen beim Ausbau erneuerbarer Energien auf Anreize. Es ist erfreulich, dass der Bund die Förderung für den Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf nachhaltige und klimafreundliche Heizsysteme deutlich erhöht hat. Auch der Wegfall der Mehrwertsteuer bei PV-Anlagen wird einen zusätzlichen Schub bringen. Das Land will durch ergänzende eigene Förderungen zusätzliche Motivation schaffen”, unterstreicht Landesrat Achleitner.

„So wird die Landesförderung für die Anschaffung von Pellets-, Scheitholz- und Hackfeuerungsanlagen bis zum Jahr 2026 verlängert”, kündigt Landesrat Achleitner an. Damit wird eine sehr erfolgreiche Förderung fortgesetzt: Von 2017 bis heute wurde der Austausch von fast 14.000 fossilen Heizungen gegen eine Biomasse-Heizanlage mit Landesförderungen in der Höhe von mehr als 40 Mio. Euro gefördert. Im selben Zeitraum wurden weiters 11.000 fossile Heizkessel gegen einen Fern-/Nahwärmeanschluss, eine Solarthermie-Anlage oder eine Wärmepumpe mit Landesförderungen in der Höhe von mehr als 20 Mio. Euro unterstützt.

Klimaschutz schafft regionale Wertschöpfung

Bioenergie kurbelt aber nicht nur die Energiewende, sondern auch die oberösterreichische Wirtschaft an: „Wir haben in unserem Bundesland weltweit erfolgreiche Energietechnologie-Unternehmen. So kommt ein Viertel aller in Europa verkauften automatischen Biomassekessel aus Oberösterreich. Insgesamt erwirtschaften 41.171 Umweltbeschäftigte in unserem Bundesland 3,4 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung”, betont Wirtschafts- und Energie-Landesrat Achleitner.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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