Oö. Pyrotechniker pflanzen Bäume für den aktiven Klimaschutz

Silvester naht und damit wieder die alljährlichen medialen Diskussionen rund um Feinstaub, CO2-Ausstoß und die Umweltbelastung durch legale Feuerwerke. Um diesen immer wiederkehrenden, auf Falschmeldungen basierenden Vorwürfen bewusst entgegenzutreten, setzten die oö. Pyrotechnikhändler aktiv einen gemeinsamen Schritt in Richtung Klimaschutz. Sie übernahmen eine Patenschaft für „GUUTE-Bäume“ und ermöglichten so das Pflanzen von über 2800 Jungbäumen in OÖ.

„Diese 2800 Bäume sind ein kleiner Wald. Sie binden jährlich einen Großteil des CO2, das durch Feuerwerke und Pyrotechnik in Oberösterreich verursacht wird“, erklärt Ulf Busse, Branchensprecher des Pyrotechnikhandels in der Wirtschaftskammer OÖ. „Als Branche sind wir damit auf einem sehr guten Weg, klimaneutral zu werden und sorgen nebenbei auch noch durch die Reinigungsfunktion der Wälder für saubere Luft. Weitere Bundesländer werden unserem Beispiel folgen, um Feuerwerke in ganz Österreich klimaneutral zu machen.“ Um den Bäumen optimale Anwachsbedingungen zu bieten und sie klimafit und enkeltauglich heranwachsen zu lassen, wurden sie bereits im heurigen Herbst gepflanzt. Busse: „Auch 2024 wird es eine Baumpflanzaktion geben.“

Anteile an Feinstaub und CO2 sind minimal
„Uns ist eine Diskussion auf Basis von Fakten wichtig“, so Busse. In diesem Kontext verweist er auf die aktuelle Studie zum Thema Emissionen von Feuerwerk, die mit freundlicher Unterstützung des Umweltbundesamtes entstanden ist. „Wie daraus ersichtlich spielen Feuerwerke beim Anteil an der Gesamtemission in Österreich so gut wie keine Rolle. Bei Gesamtschwebestaub TSP (PM10, PM2,5) beträgt der durch Feuerwerke verursachte Anteil im Vergleich zur Gesamtemission 0,2 Prozent, bei klimarelevantem CO2 sogar nur 0,0002 Prozent“, betont Busse. Die Berechnungen wurden mit den Inventurzahlen des Umweltbundesamtes durchgeführt. Busse: „Alle anderen Zahlen, die immer wieder medial verbreitet werden, sind aus der Luft gegriffen und sollen lediglich unsere Branche schädigen.“

Auch in puncto Umweltschutz wird versucht, sich weiterzuentwickeln und die Produkte den Umweltschutzerfordernissen anzupassen. Feuerwerkskörper bestehen bereits zu mehr als 90 Prozent aus Pappe oder Karton und Holz. Komponenten aus Maisstärke ersetzen Plastikteile. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und entwickeln unsere Produkte ständig weiter“, schließt Busse.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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