Soziales Oberösterreich erhöht Löhne und Taschengeld für Menschen mit Beeinträchtigungen um 9,2 %

Gerade für Menschen mit Beeinträchtigungen stellt die Möglichkeit einer Beschäftigung nachzugehen einen besonderen Stellenwert dar. Denn sie ist ein Zeichen für ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben und erfüllt die Betroffenen mit Stolz. In der Fähigkeitsorientierten Aktivität bzw. in der Integrativen Beschäftigung erhalten Menschen mit Beeinträchtigungen neben der Betreuung direkt von der Trägerorganisation einen monatlichen Lohnersatz für die Tätigkeit, die sie dort ausüben. Das Sozialressort finanziert eine Erhöhung dieses Taschengelds im kommenden Jahr um 9,2 %. Menschen mit Beeinträchtigungen in der Geschützen Arbeit in Werkstätten erhalten Löhne, welche ebenfalls im kommenden Jahr um 9,2 % erhöht werden.

„Wir haben als starkes Bundesland eine besondere soziale Verantwortung für Menschen, die unsere Unterstützung brauchen und nehmen diese auch wahr. Arbeit und Leistung werden bei uns anerkannt und wertgeschätzt. Für uns spielt es keine Rolle, ob das Menschen mit oder ohne Beeinträchtigungen trifft. Darum ist es für uns selbstverständlich, dass wir sowohl Löhnen als auch das Taschengeld spürbar um 9,2 Prozent erhöhen”, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Sozial-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer.

Die Vereinigung der Interessensvertretungen der Menschen mit Beeinträchtigungen in OÖ (IVMB) begrüßt die Erhöhung der Löhne in der „Geschützten Arbeit” und des Taschengeldes in der „Fähigkeitsorientierten Aktivität”. „Besonders für die Beschäftigten in der Geschützten Arbeit ist die Erhöhung essentiell und existenzsichernd, da sie von ihrem Einkommen leben müssen und keine weiteren behinderungsspezifischen Zuzahlungen mehr erhalten”, betont IVBM Obmann Alfred Prantl.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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