Silvesterknallerei – Warum verursachst Du mir Schmerzen?

Dies ist die schmerzerfüllte Frage von Chelsea, eine liebenswürdige 6-jährige Hündin, die in der Wildtierstation/Igelhof im Aurachtal wohnt.

Die sorgenvollen und ängstlichen Gedanken von Chelsea:

„Ich wohne seit 2018 in Reindlmühl, das ist ein netter und beschaulicher Ortsteil von Altmünster, eine ruhige und wohnliche Gegend. Zum Haus gehört viel Wiese, Wald, immer viel Platz zum Herumtollen. Meine Mom, so nenn ich meine Gabi, kümmert sich sehr fürsorglich nicht nur um mich, sondern auch für eine Vielzahl an Tieren, die hier wohnen und die schnell zu meinen Freunden zählen. Dazu zählen Rehe, Hörnchen, oder auch mal ein Fuchs und vieles mehr – doch leider haben wir allesamt schon tagelang sehr viel Angst!

Silvester naht!

Das bedeutet für mich und meinen Freunden Schmerzen, Stress und Todesängste, denn wir halten das laute Knallen der Böller und Raketen nicht aus! Meine Freunde und ich wissen momentan nicht, wo wir uns verstecken könnten, der Lärm ist überall. Wir wissen nicht wohin mit unserer Angst und den höllischen Schmerzen im Kopf. BITTE HELFT UNS!“

Die Silvesterknallerei kann für unsere tierischen Freunde eine Zeit voller Angst und Schmerz bedeuten. Das laute Feuerwerk kann Panik und Stress bei vielen Tieren auslösen, von Haustieren bis zu Wildtieren. Ihre empfindlichen Ohren und ihre Unfähigkeit, die Ursache der Geräusche zu verstehen, machen sie anfällig für enorme Ängste und physische Schmerzen während dieser Feierlichkeiten. Rücksichtnahme und der Schutz unserer tierischen Mitbewohner sollten daher bei der Feier von Silvester im Vordergrund stehen.

Mahnende Worte von Gabi Kaar:

„Bitte geben sie den Haustieren niemals Beruhigungsmittel, um die Angst und den Stress zu lindern, denn diese entspannen nur die Muskulatur!“

Dies ist ein wichtiger Punkt: Beruhigungsmittel können die physischen Reaktionen der Tiere verbergen, aber die zugrunde liegenden Ängste und der Stress bleiben bestehen. Es ist entscheidend, bzw. die Verantwortung der Menschen dafür Sorge tragen, den Tiere keinerlei Schmerzen und Ängste zuzufügen und sogar auf die Knallerei gänzlich verzichten.

Chelsea erzählt weiter: „Meine Mom sagt immer, es ist besser das Geld von Böllern, Raketen oder sonstigem knallendem Irrsinn dem Tierschutz zu spenden. Dadurch ist es unserer Mom leichter möglich, uns in der Wildtierstation liebevoll und fürsorglich zu betreuen.  In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Tierfreunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten leisen Rutsch ins Neue Jahr.“

Groß ist immer wieder die Freude über Spenden, sei es finanzieller, aber auch materieller Art.

https://www.fionet.at/?p=7112

Bericht und Fotos: Wilfried Fischer

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: (c) by salzTV