Oö. Pyrotechnikhandel: keine Akzeptanz den illegalen Böllern

Der Jahreswechsel steht bevor und damit Pyrotechnik und Feuerwerk. Unfälle mit Schwerverletzten und auch Toten prägten leider die Tage rund um Silvester im letzten Jahr — alle ausnahmslos verursacht durch illegal nach Österreich importierte Pyrotechnikartikel.

„Der oberösterreichische Pyrotechnikhandel bietet ein umfangreiches Sortiment an sicherheitsgeprüften und in Österreich gesetzlich erlaubten Feuerwerksartikeln der Klassen F1 und F2 für den Jahreswechsel, die jede Silvesterparty zu einem wunderschönen Erlebnis machen. Alle anderen Artikel und Klassen sind für den privaten Verbraucher verboten“, erklärt Ulf Busse, Sprecher der oö. Pyrotechnikhändler. „Die große Gefahr stellen die aus dem Ausland illegal hereingeschmuggelten Sprengkörper und Kugelbomben dar. Ich rate jedem dringend davon ab, im Ausland Feuerwerk zu kaufen, noch dazu Produkte, die in Österreich so nicht erlaubt sind. Diese stellen für jeden, Anwender und auch Zuschauer, eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar“, so Busse weiter.

„Beim Kauf im heimischen Pyrotechnikhandel ist immer eine deutschsprachige Gebrauchsanleitung am Artikel vorhanden und das CE-Zeichen in Verbindung mit der Zulassungsnummer, die zeigen, dass es sich um sicherheitsgeprüfte Ware handelt. Bei im Ausland gekauften Produkten kann es wegen fehlender deutschsprachiger Gebrauchsanleitung sowie einer abweichenden chemischen Zusammensetzung des Feuerwerks ungewollt zu Unfällen mit Personenschäden kommen, wie leider die Beispiele aus der Vergangenheit zeigen“, betont Busse.

Verstärkte Kontrollen durch Exekutive
Seit einigen Jahren werden vor dem Jahreswechsel von der Exekutive verstärkt Kontrollen im grenznahen Raum durchgeführt, wobei immer öfters verbotene und gefährliche Artikel sichergestellt werden. Die bisherigen Erfolge sprechen für sich. „Ganz besonders hervorzuheben ist hier die sehr gute Zusammenarbeit mit Polizei und Zoll, die bereits Anfang November an den Grenzen mit schwerpunktmäßigen Kontrollen begonnen haben und diese bis zum Jahreswechsel fortsetzen werden“, freut sich Busse über die Unterstützung durch die Behörden. „Nicht nur, dass auch in diesem Jahr bereits wieder eine erhebliche Menge an gefährlichen Produkten sichergestellt bzw. abgenommen wurde, hagelte es auch zahlreiche Anzeigen, die sich für die ,Hobby-Importeure‘ mit saftigen Strafen bis zu 3.600 Euro niedergeschlagen haben. Dann entpuppt sich ein mögliches Schnäppchen als extrem teuer, von der Gefährlichkeit mal ganz abgesehen“, so Busse. Deshalb gilt: „Nur heimisch und legal ist auch sicher!“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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