Admiral Bundesliga: LASK DREHT SPIEL GEGEN LUSTENAU

Mit einem 3:1-Sieg beim SC Austria Lustenau beendete der LASK die Herbstsaison der ADMIRAL Bundesliga. Die Linzer drehten dabei einen zwischenzeitlichen Rückstand und feierten beim Tabellenletzten aus Vorarlberg, der ins Stadion nach Bregenz ausweichen musste, den neunten Saisonerfolg.

Quelle: LASK

Der LASK übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen und versuchte, die Lustenauer hinten einzuschnüren. Schon nach sieben Minuten hätten die Athletiker in Führung gehen müssen, schafften es aber trotz einer Vierfach-Möglichkeit nicht, den Ball im Tor unterzubringen: Erst scheiterte Robert Zulj an Keeper Domenik Schierl, Moussa Kones Nachschuss wurde auf der Linie geklärt. Damit nicht genug, kam auch Florian Flecker noch zweimal zum Abschluss, musste sich aber ebenso dem Vorarlberger Schlussmann geschlagen geben. 

Auch ohne das überfällige Tor im Rücken blieben die Linzer tonangebend und verzeichneten ein klares Übergewicht in puncto Ballbesitz. Allein, es mangelte wie schon zuletzt an der nötigen Durchschlagskraft und Präzision im letzten Drittel, um sich weitere hochkarätige Möglichkeiten zu erarbeiten. Nach 23 Minuten strahlten die Gäste bei einer Hereingabe von Filip Stojkovic wieder Gefahr aus, Kone kam aber knapp zu spät. Auf der Gegenseite näherte sich der Tabellenletzte mit einem Grabher-Schuss aus der Distanz erstmals dem Gehäuse von Tobias Lawal (35.), der sieben Minuten vor der Pause sogar den Ball aus dem Netz holen musste. Die Linzer im Defensivverhalten gegen Yadaly Diaby zu passiv, der zog kurz nach innen und beförderte das Leder gefühlvoll ins Kreuzeck. 

Ausgleich brachte Umschwung

Die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel gehörte den Hausherren aus dem Ländle: Anthony Schmid kam plötzlich im Sechzehner des LASK frei zum Abschluss, fand seinen Meister jedoch in Tobias Lawal. Dann erhöhten die Linzer die Schlagzahl und klopften durch einen Zulj-Volley an die Stange am Ausgleich an. Kurz zuvor hatte Trainer Thomas Sageder erstmals reagiert und mit Marin Ljubicic und Thomas Goiginger zwei frische Kräfte gebracht. Letzterer hatte nach 61 Minuten beim ersehnten ersten Treffer seine Füße im Spiel: Sein weiter Freistoß landete bei Stojkovic, dessen Hereingabe Kennedy Boateng ins eigene Tor lenkte – 1:1, alles wieder offen!

Diesen Schwung nahmen die Gäste mit und drängten nun auf den Führungstreffer. Der LASK zeigte, sich unbedingt mit einem vollen Erfolg in die Winterpause verabschieden zu wollen und erhöhte den Druck mit Fortdauer der Partie zunehmend. Diese Bemühungen sollten sich auszahlen: Zunächst scheiterte Goiginger noch mit seinem Linksschuss an Schierl, eine Minute später bediente Zulj gefühlvoll Moses Usor, der ebenso ein geschicktes Füßchen bewies und per Heber mit seinem zweiten Saisontor auf 2:1 stellte (72.)! 

Bereits in der Nachspielzeit machte Ljubicic nach schöner Kombination über Zulj und Goiginger mit dem 3:1 aus kurzer Distanz endgültig den Deckel drauf. Damit beendet der LASK die Herbstsaison mit 32 Punkten – mit zwei Zählern mehr als in der Vorsaison – auf Rang drei. 

Tore: Diaby (38.); Boateng (61./ET.), Usor (72.), Ljubicic (90.+1)

Gelbe Karten: Grujcic (61.); Darboe (51.)

So startete der LASK: Lawal – Stojkovic, Ziereis, Andrade – Flecker (55. Goiginger), Jovicic, Darboe (75. Talovierov), Bello – Kone (55. Ljubicic), Zulj (K), Usor (75. Havel)

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die Herbstsaison mit einem Sieg abschließen konnten. Wir hätten zu Beginn in Führung gehen müssen, haben uns dann beim Gegentreffer nicht gut verhalten. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Druck erzeugen können und am Ende verdient gewonnen.

Thomas Sageder, Cheftrainer

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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