Red Bulls gewinnen hochklassiges Heimspiel gegen Székesfehérvár. Linz schlägt Bozen.

Starkes Schlussdrittel führte zum 4:1-Sieg der Red Bulls

Salzburg, 28. November 2023 | Der EC Red Bull Salzburg gewann das Heimspiel der win2day ICE Hockey League gegen Hydro Fehérvár AV19 mit 4:1 und bleibt damit an der Tabellenspitze. Die Red Bulls setzten sich in einem hochklassiges Spiel gegen die Ungarn durch, das von zwei ausgeglichenen ersten Dritteln geprägt war. Im Schlussabschnitt war Salzburg in der fast ausverkauften Eisarena aber dominant und feierte mit drei Toren – Peter Hochkofler traf doppelt – einen deutlichen Sieg.

Spielverlauf
Das Spitzenspiel wurde seinem Namen von Beginn an gerecht. Beide Teams legten ein enormes Tempo vor und spielten sauberes Kombinationseishockey mit stetem Zug zum Tor. Auf beiden Seiten gab es flüssige Angriffe und gute Abschlüsse, die zumindest im ersten Abschnitt noch an der gegnerischen Abwehr bzw. bei den Torhütern Atte Tolvanen für die Red Bulls und Olivier Roy für die Gäste abprallten. Salzburg kombinierte gut vors Tor und kam auch zwei-, dreimal zu starken Szenen mit Nachschüssen. Die Ungarn screenten gut vor dem gegnerischen Gehäuse und versuchten es oft mit Distanzschüssen. Im einzigen Unterzahlspiel des ersten Abschnitts agierten die Red Bulls souverän und Atte Tolvanen parierte auch die beste Gästemöglichkeit nach Solo von Kristof Nemeth (17.).

Beim zweiten Powerplay (24.) legten die Gäste vor, Istvan Terbocs traf frei aus dem halbhohen Slot mit einem wuchtigen Schuss. Tim Harnisch hatte die nächste gute Chance der Hausherren aus Halbdistanz (26.), daran schloss sich eine starke Salzburger Offensivphase an. Die Ungarn warteten auf Konter, Janos Hari wurde bei einem möglichen Alleingang gerade noch abgedrängt (31.). Troy Bourke verpasste kurz danach direkt vorm Tor den Puck (32.). Aber Peter Hochkofler behielt danach die Nerven und traf per Rebound mit einem cleveren Move zum Ausgleich (32.). Die Red Bulls waren jetzt einen Ticken aktiver, aber die Ungarn blieben dran. In den letzten Minuten drehten die Red Bulls richtig auf, zeigten weiter gute Distanzschüsse, etwa von Dennis Robertson und Philipp Wimmer, aber es ging ausgeglichen in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel wurde es emotionaler, dennoch drückten die Red Bulls mehr nach vorn und kreierten gute Chancen vor der engen Verteidigung. In der 47. Minute nahm Ryan Murphy aus der Distanz Maß und setzte die Scheibe genau ins Kreuzeck zur erstmaligen Führung. Die Red Bulls setzten die Offensive fort, waren jetzt kaum aus der Angriffszone zu bringen. Und dann traf erneut Peter Hochkofler, der vor dem Tor den Schuss von Ryan Murphy unhaltbar abfälschte (51.). Auch in Unterzahl ließen die Red Bulls nun nichts mehr anbrennen und kamen zu weiteren hochkarätigen Chancen, womit sie das Schlussdrittel insgesamt dominierten. Peter Schneider setzte den Schlusspunkt und die Scheibe in der letzten Sekunde vor einem begeisterten Publikum ins leere Tor zum verdienten 4:1-Heimsieg.
Stürmer Peter Hochkofler
„Ich glaube, dass wir unseren Plan ziemlich gut durchgesetzt haben. Wir wollten keine Konterchancen zulassen – ein paar waren ja trotzdem dabei –, aber es war ein gutes Teamspiel mit geblockten Schüssen und guten Breakouts. Das war eine gute Steigerung zum letzten Spiel. Es war auch eine super Stimmung heute in der Halle, da freut es mich besonders, dass ich zweimal treffen durfte.“
win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – Hydro Fehérvár AV19 4:1 (0:0, 1:1, 3:0)

Tore:
0:1 | 23:05 | Istvan Terbocs | PP
1:1 | 31:35 | Peter Hochkofler
2:1 | 46:19 | Ryan Murphy
3:1 | 50:56 | Peter Hochkofler
4:1 | 59:59 | Peter Schneider | EN

Zuschauer: 3.208
Die nächsten Spiele der Red Bulls
Fr, 01.12.23 | 19:30 | BEMER Pioneers Vorarlberg – EC Red Bull Salzburg
So, 03.12.23 | 17:30 | EC IDM Wärmepumpen VSV – EC Red Bull Salzburg
So, 10.12.23 | 15:00 | EC Red Bull Salzburg – HC TIWAG Innsbruck – Die Haie

Linz – Bozen 2:0

(0:0 0:0 2:0)

Tore: Mackenzie (57.), Romig (60./EN)

Strafminuten: 4 bzw. 4

VSV – Ljubljana 4:6

(1:1 3:1 0:4)

Tore: Maxa (3.), Wallenta (24.), Wall (26.), Luciani (26.) bzw. Leskinen (12., 46., 48./PP), Simsic (38., 45.), Gooch (60./EN)

Strafminuten: 4 bzw. 4

KAC – Innsbruck 4:3 n. P.

(1:0 0:3 2:0 – 0:0 – 1:0)

Tore: Herburger (9.), Fraser (50.), Jensen Aabo (57.), Haudum (entscheidender Penalty) bzw. Winkler (25.), Lattner (26.), Green (31.)

Strafminuten: 10 bzw. 10

Graz – Asiago 2:1 n. V.

(0:0 1:0 0:1 – 1:0)

Tore: Kittinger (35.), Wemmenborn (65.) bzw. Rapuzzi (56.)

Strafminuten: 4 bzw. 4

Vorarlberg – Pustertal 1:2

(0:0 1:0 0:2)

Tore: Pastujov (23./PP) bzw. Stanton (44.), Hannoun (55.)

Strafminuten: 0 bzw. 8

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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