Bergrettung Ausseerland – Alpineinsatz Grundlsee: Deutscher Schneeschuhwanderer im Toten Gebirge nach stundenlangem Bergrettungseinsatz gerettet.

Ein deutscher Schneeschuhwanderer wollte diese Woche von Bad Ischl nach Hinterstoder übers Tote Gebirge mit Schneeschuhen gehen. Nach 3 Tagen Fußmarsch und Biwaknächten war heute in der Elmgrube SChluß. Zuviel Neuschnee und erhebliche Lawinengefahr.
Sein Vater verständigte am Samstag den 25.11. am frühen Morgen die Einsatzkräfte. Bergretter aus dem Ausseerland machten sich auf den Weg. Im Sommer eine Tour von ca. 2 Stunden, für den heutigen durch den bis zu 1 m hohen Neuschnee anstrengenden Aufstieg benötigten die Bergretter 5 Stunden. 
Der angeforderte Polizeihubschrauber aus Graz musste aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse umkehren und konnte die Bergretter leider nicht unterstützen.
Bei einer Hütte in der Elmgrube im Toten Gebirge konnte der junge Schneeschuhwanderer aufgefunden werden, er war unverletzt und sehr gut ausgerüstet, jedoch kein Laweinenverschüttetensuchgerät. Die Bergretter seilten ihn an und sicherten ihn über schwerere Passagen mittels Seil. Sie konnten den Jungen sicher ins Tal nach Grundlsee bringen.
Im Einsatz: 14 Bergretter, 2 Alpinpolizisten, Besatzung des Polizeihubschrauber der FEST Graz

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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