Start einer neuen Ära: Die Mädchen des FC Red Bull Salzburg

Am Freitag steht für die U16 der Roten Bullen das erste Pflichtspiel an

Seit etwas mehr als einem Monat trainiert der 20-Frau-Kader unter Leitung von Trainer Dusan Pavlovic, der dabei von einem vierköpfigen Betreuerstab unterstützt wird, schon intensiv. Es gilt, sich auf die Premierensaison, auf die erste Meisterschaft bestmöglich vorzubereiten.
Spielen werden die Mädchen der Roten Bullen im U14-Bewerb der 1. Salzburger Sparkassenliga, und das ausschließlich gegen Burschenteams, da es auf der U16-Ebene keinen eigenen Bewerb für sie gibt. Und da bestreiten sie das allererste Pflichtspiel am kommenden Freitag, den 08. September 2023 gegen die U14 des FC Pinzgau Saalfelden (19:00 Uhr, Saalfelden).

Trainings und Testmatches
Trainiert wurde von Beginn an fünf Mal pro Woche. Nach Ende der Schulferien kommt eine sechste Einheit dazu. Zwei dieser Trainings können aufgrund einer sehr gut funktionieren Schulkooperation dann vormittags über die Bühne gehen. „Generell ist es uns wichtig, dass wir den Mädchen ein hohes Maß an Professionalisierung bieten. Sie sollen allesamt sehr gute Möglichkeiten zur Entwicklung haben”, erklärt Bernd Winkler, beim Serienmeister als Leiter Frauenfußball verantwortlich.


Ergänzt wurden diese ersten intensiven Trainingswochen mit etlichen Testspielen zur Standortbestimmung. Und die waren durchaus vielversprechend, wurden doch die Duelle mit den Alterskolleginnen des LASK (5:0), von Sturm Graz (4:0) und Austria Wien (7:0) allesamt gewonnen. Auch gegen Anif (1:0) und gegen die Frauenfußballakademie Oberösterreich (5:1) gab es Siege.
„Wir haben ganz bewusst qualitativ gute Gegnerinnen gewählt, weil wir sehen wollten, wie weit wir in unserer kurzen Vorbereitung im Vergleich zu gestandenen Frauen-Klubs sind. Dabei haben wir durchaus ansprechende Leistungen geboten und auch gute Aufschlüsse erlangt, wo wir nachbessern müssen”, erklärt Winkler dazu.

Spielerinnen aus der Region
Die U16w des FC Red Bull Salzburg gibt es ja erst seit geraumer Zeit. Die mit Anfang Jänner 2023 begonnenen Sichtungstermine haben letztlich einen Kader von 20 Spielerinnen ergeben. Alle Mädchen stammen aus der näheren Region, aus dem Raum Salzburg sowie dem angrenzenden Bayern, Oberösterreich und Tirol.

Bisher ist Bernd Winkler mit der Entwicklung der Gruppe sehr zufrieden: „Die ersten Wochen waren sehr gut. Alles, was wir vorab geplant hatten, konnte umgesetzt werden. Die Mädels sind super motiviert sowie mit Herz und Leidenschaft bei der Sache. Es wurden schon große Schritte gemacht, und dennoch gibt es viel Spielraum nach oben. Wir haben also noch einen weiten Weg vor uns, den wir Schritt für Schritt gehen werden.”

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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