Zell am Moos: Suchaktion am Wasser, am Land und in der Luft. Segler tot geborgen.

Am Freitag 29.07.2023 wurden die Feuerwehren Zell am Moos und Haslau um 17:48 Uhr zu einer Suchaktion an den Irrsee alarmiert. Ein 82-jähriger Segler aus Salzburg wurde von seiner Gattin als abgängig gemeldet.

Umgehend rückten die Feuerwehren zum See aus und brachten das Feuerwehrboot ins Wasser. Die Feuerwehreinsatzleiterin Florentina Klaushofer alarmierte rasch weitere Kräfte: „Das Segelboot wurde mit dem Bug nach oben gefunden. Um genügend Boote und Einsatzkräfte vor Ort zu haben, alarmierten wir die Wasserrettung, die Feuerwehrtaucher, die Feuerwehrdrohnengruppe und das Feuerwehrboot Mondsee nach!“

Die Suchaktion wurde am See mit Booten und Tauchern der Feuerwehr und der Wasserrettung, im Schilfgürtelbereich mit den Drohnen der Feuerwehr St. Lorenz, Oberwang und Oberhofen und am Land mit Suchketten durchgeführt.

Eine gemeinsam Tauchkette von Feuerwehr und Wasserrettungstauchern konnte gegen 21.25 Uhr den vermissten Segler nur mehr tot in ca. 6. bis 7 Metern Tiefe gefunden werden.

Insgesamt standen knapp über 100 Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr Salzburg, Wasserrettung, Rotem Kreuz und Polizei im Einsatz.

Text & Fotos: C. Stoxreiter, AFKDO Mondsee

Presseaussendung der Polizei: 

Ein 82-jähriger Segler aus Salzburg wurde am 29. Juli 2023 gegen 17:40 Uhr von seiner Gattin am Irrsee als abgängig gemeldet. Er war zwischen 14 Uhr und 14:30 Uhr allein zu einer Segelrunde am Irrsee aufgebrochen. Nachdem der 82-Jährige längere Zeit nicht zurückkam und zwischenzeitlich ein leichter Sturm am Irrsee aufzog, suchten die Angehörigen vom Land aus nach dem Segelboot, konnten es aber nicht finden. Daraufhin alarmierten sie die Einsatzkräfte. Ein Motorboot der Feuerwehr konnte nördlich des Einflusses des Ramsaubaches in den Irrsee, ca. 50 Meter vom Ufer entfernt, das gekenterte, mit dem Bug nach oben und dem Mast am Seegrund feststeckende Segelboot finden.

Vom gegenüberliegenden Ufer des Irrsees beobachtete eine Zeugin das Kentern; die Zeugin nahm auch eine Person wahr, die neben dem Boot schwamm und vermutete, dass sie in Richtung des naheliegenden Ufers geschwommen sei. Die Feuerwehr suchte anschließend erfolglos das mit Schilf bedeckte Ufer in dem Bereich ab. Auch eine Drohnensuche der Feuerwehr und eine Suche des Salzburger Polizeihubschraubers verlief vorerst ohne Erfolg.

Der Vermisste konnte schließlich bei einem Tauchgang der 19 eingesetzten Feuerwehr- und Wasserrettungstaucher gegen 21:25 Uhr nur mehr tot in ca. 6 bis 7 Meter Tiefe unweit des gekenterten Segelbootes am Seegrund gefunden werden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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