Stadtpolizei Vöcklabruck zieht Bilanz

Die sieben Bediensteten der Stadtpolizei Vöcklabruck haben ein so umfangreiches Aufgabengebiet wie kaum eine andere Einrichtung der Stadt. Oberste Priorität ist es jedoch, den Bewohner:innen der Stadt ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

Ob es darum geht, den Hergang von Verkehrsunfällen zu klären, nach abgängigen Personen zu suchen oder Gästen der Stadt behilflich zu sein: Die vier Herren und drei Damen der Stadtpolizei verstehen sich zuallererst als die sprichwörtlichen Freunde und Helfer.

Nach dem Motto „Was Hänschen nicht lernt…“ kommen die Beamt:innen in die Kindergärten und Schulen, um Verkehrserziehung und Präventionsarbeit zu leisten. Täglich ist die Polizei da, um 4 Schulwege zu sichern. 11 kleinere und größere Kundgebungen und Versammlungen wurden gemeinsam mit der Bundespolizei überwacht, darüber hinaus eine Reihe von Veranstaltungen.

Natürlich gehen die Beamt:innen auch Beschwerden aus der Bevölkerung nach und kontrollieren die Einhaltung des Jugendschutzes, der Glücksspielautomaten und der Sperrzeiten. Ein großes Thema ist leider der Vandalismus.

Radarkästen und zwei Laserfahrzeuge sorgen dafür, dass notwendige Geschwindigkeitsbeschränkungen eingehalten werden. „Wer in jenem Tempo fährt, das erlaubt ist, braucht nichts zu befürchten!“ stellt Polizeikommandant KontrInsp. Gerald Klement klar. „Tempolimits dienen vor allem dem Schutz der Schwächsten, nämlich der Kinder.“

Insgesamt, so Klement lobend, werde in der Innenstadt jedoch langsamer als früher gefahren, was sich auch an der geringeren Zahl der Übertretungen festmachen lässt. „Einzelne Unvernünftige gibt es immer, diese werden ausnahmslos zur Anzeige gebracht.“

Im Sinne der Umwelt satteln die Polizist:innen, wenn es das Wetter zulässt, im wahrsten Sinn des Wortes vom Auto auf das Dienstfahrrad um – selbstverständlich mit Helm.

Darüber hinaus ist bei der Polizei im Schwibbogen auch das Fundamt beheimatet. 111 Verlustanzeigen über verlorene Gegenstände, Dokumente und Ausweise wurden im Jahr 2022 ausgestellt, 291 Funde entgegengenommen.

Außerdem betreut die Stadtpolizei auch 18 Parkscheinautomaten im gesamten Stadtgebiet.

„Vergleichbare Städte wie Traun, Braunau, Ried und Gmunden verfügen über deutlich mehr Personal. Noch dazu waren wir vor allem in der Urlaubszeit 2022 aufgrund längerer Krankenstände personell stark dezimiert“, resümiert Gerald Klement. „Zum Glück steht ein sehr motiviertes Team hinter mir. Und aufgrund der guten Vernetzung mit der Bundespolizei und dem Stadtamt können wir gemeinsam negativen Entwicklungen in punkto Sicherheit geschlossen entgegentreten – nach dem Motto: Agieren statt reagieren!“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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