ÖSV Wintersportsplitter: Weltmeistertitel an Johannes Aigner und Carina Edlinger; Freller knapp am Schladminger Podest vorbei


Erfolgreicher Tag für das österreichische Paraski-Team. Sowohl bei der alpinen Paraski WM in Espot (ESP) als auch bei der nordischen Paraski-WM in Östersund (SWE) gehen die Weltmeistertitel an das ÖSV-Team.
Johannes Aigner holt in der heutigen Super-Kombination gemeinsam mit seinem Guide Matteo Fleischmann in der Sehbehindertenwertung die Goldmedaille. Nach einem Super-G und einem Slalom leuchtete für den Niederösterreicher der Einser im Ziel auf, sein Vorsprung auf den Silbermedaillengewinner Giacomo Betragnolli (ITA) betrug 1,65sek. Bronze geht an den Polen Michal Golas (+4,24sek).
***Johannes Aigner:*** „Es war heute eine richtig tolle Leistung. Der Super-G war die Basis, dass es so gut funktioniert hat, da waren wir richtig gut und schnell. Der Slalom war schwerer als erwartet, jedoch haben wir dann den Sack zumachen können. Nachdem es gestern so knapp war, tut es richtig gut, heute Gold geholt zu haben.“

Einen richtig guten Tag erwischte auch Carina Edlinger. Die Salzburgerin skatete bei der nordischen Paraski-WM in Östersund (SWE) im Langlauf-Sprint ebenso in der Sehbehindertenwertung gemeinsam mit Guide Tobias Eberhard zu WM-Gold. Silber geht an die Deutsche Linn Kazmaier, Bronze an Leonie Maria Walter (GER).

***Carina Edlinger:*** „Der Skating Sprint ist ja meine Paradedisziplin, aber dass es gleich so aufgegangen ist, ist schon sehr cool. Das letzte Jahr war nicht so einfach, mit dem nötigen Selbstvertrauen hat es jedoch heute geklappt. Mit meinem Guide Tobias (Eberhard, Anm.) harmoniere ich wirklich sehr gut, vor allem für die kurze Zeit, die wir erst zusammen trainieren. Deshalb freut es mich auch extrem für Tobi, dass er heute seinen ersten Weltmeistertitel als Guide gewonnen hat. Morgen geht es weiter mit dem 10 Kilometer Biathlon. Das wird sicher nicht einfach, meine Goldmedaille habe ich aber schon. Deshalb ist alles was jetzt noch kommt Draufgabe.“

Der Jubel über Gold ist bei Carina Edlinger und ihrem Team riesig  (Foto: ÖSV)
Johannes Aigner (r.) und sein Guide Matteo Fleischmann in Aktion (Foto: ÖSV/Hartmann)

SKI ALPIN  24 Januar 2023 Schladming

LEIDER KNAPP AM PODEST VORBEI

Beim Nightrace in Schladming holte sich der Franzose Clement Noel den Sieg. Zweiter wurde Ramon Zenhäusern (SUI) und Dritter Lucas Braathen (NOR). Manuel Feller, nach dem ersten Lauf auf Rang zwei gelegen, verpasste das Podest um nur sieben hundertstel Sekunden.

Manuel Feller ist wieder einmal bester Österreicher, doch leider verpasste er das Stockerl sehr knapp. „Der Steilhang war nicht gut genug. Ich sag einmal so, vierter Platz ist nicht schlecht. Es war vom Lauf her nicht schlecht, aber halt nicht gut genug. […] Es war schon brutal schwierig von den Spuren, ich glaube das hat man bei anderen Leuten schon gesehen. […] Überall anders nehme ich den vierten Platz mit, aber jetzt würde ich gerade sehr viel geben, um das letzte Jahr und heuer umzudrehen. Letztes Jahr hätte ich den vierten Platz gerne genommen, aber es wäre jetzt schon schön gewesen für das Publikum einen Österreicher am Podium zu haben.“

Fabio Gstrein schaffte es, wie auch schon in Kitzbühel, wieder in die Top Ten. Als zweitbester Österreicher wurde er Neunter und machte im zweiten Lauf einige Plätze gut.

Einige kleine Fehler waren in den Läufen von Marco Schwarz und Johannes Strolz vorhanden und so wurde es nur Rang 16 für Johannes Strolz und Rang 25 für Marco Schwarz.

Adrian Pertl ist im zweiten Durchgang leider ausgeschieden.

Im ersten Lauf bereits ausgeschieden ist Dominik Raschner. Simon Rueland und Michael Matt konnten sich für die Entscheidung nicht qualifizieren.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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