Red Bulls wollen in Ljubljana gleich weiter punkten

Paul Stapelfeldt: „Müssen wieder ans Limit gehen, wollen aber drei Punkte“

Salzburg, 23. Januar 2023 | Der EC Red Bull Salzburg trifft im Zuge des Roadtrips in der win2day ICE Hockey League morgen, Dienstag, auf HK SŽ Olimpija (19:15 Uhr, Livestream), nachdem die Mannschaft gestern in Bruneck gespielt hat und direkt nach Slowenien weitergereist ist. Nach dem Auswärtssieg gegen die HC Pustertal Wölfe wollen die Red Bulls auch in Ljubljana voll punkten und den zweiten Tabellenplatz, den sie gestern erstmals seit dem 11. Dezember wieder eingenommen haben, verteidigen. Tabellenführer Bozen mit 87 Punkten bei 40 absolvierten Spielen, Red Bulls Zweiter mit 81 Punkten und 38 Spielen und Innsbruck Dritter mit 80 Punkten bei 40 absolvierten Spielen – das ist der aktuelle Zwischenstand in der ICE Hockey League 10 Runden vor Ende des Grunddurchgangs. Seit gestern sind die Red Bulls wieder erster Verfolger des Tabellenführers und hätten im Moment einen CHL-Startplatz für die nächste Saison. Der gehört aber verteidigt bzw. die Red Bulls wollen auch die Südtiroler noch einholen und könnten mit einem weiteren Sieg morgen in Ljubljana einen weiteren Schritt in diese Richtung machen. Auf dem Papier spricht vor dem morgigen dritten Saison-Duell gegen Olimpija alles für die Red Bulls, die nach bislang zwei Heimsiegen erstmals in dieser Saison in Ljubljana antreten. Die 12.-platzierten Slowenen haben in den letzten 14 Spielen nur einmal gewonnen (!), haben aber weiterhin alle Chancen, das Pre-Playoff zu erreichen. „Du kannst immer gegen jede Mannschaft verlieren, auch wenn sie gerade so eine Negativserie wie Ljubljana hat“, warnt Benjamin Nissner. „Aber wir wollen unbedingt den zweiten Platz verteidigen, uns in der Tabelle weiter vorarbeiten und werden daher sehr gut vorbereitet in die Partie gehen.“ Der 25-jährige Wiener, der mit 14 Toren im Moment Salzburgs bester Torschütze ist, erwartet trotzdem ein enges Spiel: „Wir tun uns gegen deutlich schlechter platzierte Teams oft schwer, hätten auch gestern die Chance gehabt, mehr Tore zu schießen. Aber im Endeffekt reicht es, ein Tor mehr zu schießen als der Gegner.“ Der Stürmer ist trotz der aktuellen Ausfälle, die gestern einmal mehr mit einigen jungen Akademiespielern ersetzt wurden, zuversichtlich, auch in Ljubljana zu reüssieren: „Die Jungen haben gestern sehr gut gespielt, bringen viel neue Energie ins Team bzw. ins Spiel. Die helfen uns ungemein.“

Verteidiger Paul Stapelfeldt meint in Bezug auf die Torausbeute: „Vor dem Tor können wir noch kaltschnäuziger sein. Das haben wir uns für morgen mitgenommen, dass wir, wenn sich Chancen bieten, die besser nutzen und damit vielleicht auf eine unnötig spannende Schlussphase verzichten. Ansonsten stellen wir uns auf eine genauso harte Partie wie in Bruneck ein. Ljubljana kämpft auch um jeden Punkt. Wir wissen, dass wir wieder an unser Limit gehen müssen, wollen wir drei Punkte mitnehmen. Aber nichtsdestotrotz ist es das erklärte Ziel.“ Nach zuletzt nur einer Niederlage in elf Spielen vertrauen die Red Bulls wieder auf ihre Stärken, auch wenn die Verletztenbank mit Troy Bourke, Dominique Heinrich, Peter Hochkofler, Nicolai Meyer, Aljaž Predan, Andrew MacWilliam und Thomas Raffl (genaue Diagnose steht noch aus) nicht kürzer geworden ist. Somit spielt morgen in Ljubljana dasselbe Lineup wie gestern gegen Pustertal, also auch mit den jungen Heigl-Brüdern und Luca Auer im Sturm.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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