Energiekosten bleiben Dauerbrenner:
Jetzt beschlossene Hilfen rasch umsetzen

WKOÖ-Präsidentin Hummer: Hart gekämpft und viel erreicht

„Wir haben ein extremes energiepolitisches Jahr hinter uns, mit einer Situation wie wir sie zuvor nicht kannten: explodierende Energiepreise und Versorgungsängste. Vor allem die hohen Energiepreise sind für viele Unternehmen zu einer enormen Belastung geworden. Bei praktisch allen Firmen sind die Kosten auf ein Vielfaches angestiegen, bei manchen Unternehmen hat sich der Strom- und Gaspreis sogar mehr als verzehnfacht“, warnt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer einmal mehr davor, die gravierenden finanziellen Probleme vieler heimische Betriebe aus den Augen zu verlieren. „Vor allem müssen die bereits beschlossenen Entlastungsmaßnahmen jetzt schnell auf die Straße gebracht werden, damit wir im nationalen und internationalen Wettbewerb nicht an Boden verlieren.“

In der WKO Oberösterreich ist die internationale Krise am Energiemarkt als Folge des Ukraine-Krieges sehr früh erkannt worden. „Der Kampf um leistbare Energie für unsere Mitgliedsbetriebe dominiert seit mehr als einem Jahr die energie- und interessenpolitische Arbeit der WKOÖ-Abteilung Wirtschaftspolitik. Natürlich haben wir bei zahlreichen Pressekonferenzen, Interviews und Presseaussendungen auf die dramatische Situation aufmerksam gemacht“, so Robert Mairhofer. „Aber gleichzeitig haben wir eine ganze Reihe von Initiativen gestartet, um die oftmals existenzbedrohenden Probleme schnellstmöglich in den Griff zu bekommen und haben zahlreiche Entlastungsvorschläge und Modelle zur Problemlösung an die Politik herangetragen. Sämtliche Unterstützungsansätze wurden darauf fokussiert, schnelle Auswege aus der Energiekrise zu finden.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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