Derzeit rund 3.100 ukrainische Kriegsflüchtlinge in Salzburg

Salzburg hilft / Vertriebenenstatus bis März 2024 verlängert

Die Anzahl der Vertriebenen aus der Ukraine ist in Salzburg stabil. Rund 3.100 Personen halten sich im Moment im Bundesland auf und werden von allen Beteiligten bestens versorgt. In der Grundversorgung befinden sich derzeit zirka 2.200 Kriegsflüchtlinge, die große Mehrheit sind Frauen und Kinder. Der Vertriebenenstatus wurde vom Bund um ein weiteres Jahr – bis März 2024 – verlängert.

Um auf die aktuellen Entwicklungen reagieren zu können, bleibt das Land Salzburg flexibel: „Diese Vorgangsweise hat sich in den vergangenen Monaten bewährt. Dadurch können wir rasch auf neue Fluchtbewegungen aus dem Kriegsgebiet reagieren, wenn diese stattfinden. Doch derzeit ist alles stabil, es zeichnen sich aus aktueller Sicht keine neuen Entwicklungen ab, aber genau weiß man es bei einem Krieg nie“, sagt die Vertriebenenkoordinatorin des Landes Theresa Reichl.

(C) Land Salzburg

Reichl: „Herausforderung Quartiersuche.“

Pro Woche bleiben gut ein Duzend Ukrainerinnen und Ukrainer in Salzburg und müssen längerfristig versorgt werden: „Das gelingt uns mit den Partnerorganisationen sehr gut, wenngleich die größte Herausforderung die Quartierssuche bleibt. Salzburgerinnen und Salzburger, die Unterkünfte für Vertriebene haben, können sich gerne bei uns melden“, betont Reichl. Alle Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Landes: www.salzburg.gv.at/ukrainehilfe.

Vertriebenenstatus verlängert

Eine gute Nachricht gibt es für die Ukrainerinnen und Ukrainer mit Wohnsitz in Salzburg. Ihr Vertriebenenstatus wurde bis März 2024 verlängert. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl – kurz BFA – wird die neuen Ausweise per Post versenden. „Daher ist es wichtig, dass die Vertriebenen ihre korrekte Meldeadresse bei den Behörden angegeben haben, damit sie ihre Papiere auch erhalten“, informiert Theresa Reichl.

Grundversorgungsquartier in Puch

Seit Ende April 2022 wird das 7-Days-Hotel in Puch-Urstein als Grundversorgungsquartier genutzt. Das Land, die Betreiber und Eigentümer einigten sich, dass der Vertrag bis zum 15. September verlängert wird. Bis zu 220 Menschen finden im Tennengau damit eine Unterkunft. Das Austria Trend Hotel in Wals-Siezenheim wird jedenfalls bis Juni für geflüchtete Menschen aus der Ukraine offenstehen. „An einer Verlängerung darüber hinaus wir gerade gearbeitet“, so die Vertriebenenkoordinatorin.

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Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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