Kulturhauptstadt 2024 – Salzkammergut. Es stehen viele Projekte an. Die Ebenseer Projekte

Momentan werden laufend neue Projekte auf der Homepage der Kulturhauptstadt vorgestellt. Aktuell bereits veröffentlichte Projekte wollen wir hier nach Gemeinden vorstellen.

PLATEAU BLO. Raum am See

Uferzonen des Traunsees

2024

Forschungsstation, Sauna, Ort für Performance und Ausstellung. Ausgangspunkt für PLATEAU BLO, einem Projekt von raum&designstrategien der Kunstuniversität Linz, ist der Umgang mit den begehrten Uferzonen des Traunsees.PLATEAU BLO fügt den begehrten Grundstücken am Traunsee einen neuen, mobilen Bauplatz als Gegenstück am Wasser hinzu: Im Kulturhauptstadtjahr bewegt sich ein schwimmendes Inselgefüge aus 3-4 Plattformen über den Traunsee.

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Forschungsstation, Sauna, Ort für Performance und Ausstellung

Ausgangspunkt für PLATEAU BLO, einem Projekt von raum&designstrategien der Kunstuniversität Linz, ist der Umgang mit den begehrten Uferzonen des Traunsees. Uferzonen sind Privathäusern und Hotels zugeordnet, werden von Durchgangsstraßen tangiert oder sind unzugänglich und nur vom See aus erreichbar. PLATEAU BLO fügt den begehrten Grundstücken am Traunsee einen neuen, mobilen Bauplatz als Gegenstück am Wasser hinzu: Im Kulturhauptstadtjahr bewegt sich ein schwimmendes Inselgefüge aus 3-4 Plattformen über den Traunsee. PLATEAU BLO erweitert Landschaft und Kulisse um Gedanken, Raum und Fläche. Es ist vom Ufer aus gut sichtbar und doch nicht ganz leicht zu erreichen. Ein Ort des Begehrens entsteht, der deutlich von den üblichen Tourismusattraktionen abweicht. PLATEAU BLO bringt Körper und Geist ins Wanken, erzeugt einen leichten Schwindel, regt zum Nachdenken an und bringt Themen zum Schwitzen. Anstelle starrer See-Bilder entsteht ein lebendes Bild, ein schwimmendes Tableau vivant.

Das Projekt startet 2023 an der Kunstuni Linz. Ab Jänner 2024 adaptieren Studierende und Lehrende ein leerstehendes Gebäude in Gmunden und leben und arbeiten dort für mehrere Monate. Sie bauen Plattformen und Raummodule, experimentieren mit Materialien und Konstruktionen und aktivieren zugleich einen zuvor leeren Ort. Eine offene Werkstatt für experimentelle Floßerzeugung, eine Outdoorküche, ein Camp für Gastkünstler*innen und Workshops rund um Fragen des Floßbaus und der Architektur entstehen.

Die miteinander verbundenen Plattformen werden in 20m Distanz zum Ufer verankert und liegen dort für einige Wochen, bis sie an andere Orte in Richtung Altmünster, Traunkirchen und Ebensee gezogen werden. Die Plattformen sind unterschiedlich konfiguriert und variabel bespielbar: Plattform 1 ist offen und weitgehend leer. Plattform 2 ist eine Forschungsstation für Artists in Residence. Plattform 3 dient Performances und Ausstellungen; auf Plattform 4 steht eine ganzjährig nutzbare Sauna. PLATEAU BLO ist ein Statement gegen exklusives Besitzdenken, eine dynamische Position für offenes Denken, ein fluider Ort für neue Perspektiven auf See, Landschaft und Architektur.

Künstler*innen: jurierte nationale und internationale Künstler*innen

Projektverantwortliche: Sabine Pollak, Simone Barlian (raum&designstrategien, Kunstuni Linz)

https://kunstuni-linz.at

Projektleitung Salzkammergut 2024: Eva Mair

Die neue Welt des traditionellen mündlichen Erzählens

Ebensee, Bad Ischl

10.-13.06.2024

Europäische Erzähler*innen zu Gast bei interaktiven Erzählprojekten an Schulen. Erzähler*innen aus verschiedenen Ländern Europas besuchen Schulen der Salzkammergut 2024-Region in verschiedenen Schulstufen und erzählen mündlich überlieferte Erzählungen in verschiedenen Sprachen.

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Europäische Erzähler*innenzu Gast bei interaktiven Erzählprojekten an Schulen

Erzähler*innen aus verschiedenen Ländern Europas besuchen Schulen der Salzkammergut 2024-Region in verschiedenen Schulstufen und erzählen mündlich überlieferte Erzählungen in verschiedenen Sprachen. Erzählt wird in Gruppen von max. 2 Klassen mit insgesamt höchstens 50 Schüler*innen. Dies soll garantieren, dass ein lebendiger Austausch möglich ist und auf die Schüler*innen eingegangen werden kann.

Die Erzählstoffe wie Märchen, Sagen, Mythen und traditionelle Überlieferungen werden durch entsprechende Auswahl und Aufbereitung des Inhalts auf die unterschiedlichen Schulstufen abgestimmt. 

Ziele des Projekts

1. Förderung der Sprachentwicklung bei Kindern

2. Vermittlung von künstlerisch außergewöhnlichen Formen der Erzählkunst aus verschiedenen

Regionen Europas

3. Förderung von Fremdsprachen und literarischem Verständnis

4. Erleben der Vielfalt europäischer Geschichten, Erzählformen und Sprachen

5. Anregung, das Erzählen als fixen Bestandteil des Unterrichts an Schulen zu nutzen

Nachhaltige Aspekte des Projekts (ökologische, gesellschaftliche, soziale Nachhaltigkeit)

1. Belebung des Erzählens als gesellschaftlichem Kitt in einem lebendigen Miteinander.

2. Spielerischer Austausch über wesentliche Dinge des Lebens durch die Aktualität des Erzählstoffes.

3. Wiederentdeckung der Lust am mündlichen Austausch

Künstler*innen: Authentische Erzählerinnen und Erzähler vor Ort und aus den verschiedenen Regionen und Kulturkreisen Europas

Projektverantwortliche: MundArt – Verein zur Förderung überlieferter Kultur in Wort und Klang

Christa Schmollgruber, Claudia Mohr, Sabina Haslinger, Helmut Wittmann

Projektleitung Salzkammergut 2024: Sonja Zobel

Salón de Imaginación 

Landungsplatz Ebensee

Ebensee

Ein partizipativ angelegter Pavillon für Kinder. In einem zentralen Leerstand mit Freifläche der Kulturhauptstadt Salzkammergut, dem „Landungsplatz Ebensee“, entsteht ein von Künstler*innen gestalteter Ort für Kinder.

Let’s live together! Communities and Culture on Screen

Schulgasse 6, 4802 Ebensee

Kino Ebensee

2024

Filmfestival. Geplant ist für September 2024 unter dem Titel „Let’s live together! Communities and Culture on Screen“ eine mehrtägige internationale Filmschau mit Filmgästen vor Ort im traditionsreichen Kino Ebensee und ein praxisorientiertes Vermittlungsprogramm für Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren aus der Region.

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Seit 35 Jahren verschreibt sich der Kulturverein KINO EBENSEE programmatisch zwei Zielrichtungen: der internationalen, zeitgenössischen Independent Musik und dem internationalen Autor*innenfilm. Und das in einer ländlich alpinen Region, die ansonsten insbesondere durch Sommerfrische-Kultur und traditionelle Volks-/Volkstümliche Kultur geprägt ist. 

Geplant ist für September 2024 unter dem Titel „Let’s live together! Communities and Culture on Screen“ eine mehrtägige internationale Filmschau mit Filmgästen vor Ort im traditionsreichen Kino Ebensee und ein praxisorientiertes Vermittlungsprogramm für Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren aus der Region.

Gemeinschaftliches Handeln prägt seit Anbeginn das Fortkommen aller Spezies. Gemeinschaft tritt in unzähligen Formen auf und definiert sich im Besonderen über ein Zugehörigkeitsgefühl. Im Spiegel aktueller gesellschaftspolitischer Realitäten und Transformationsprozesse sollen die handverlesenen europäischen Filme Einblicke in unterschiedliche europäische Kommunen bieten, verschiedene Modelle von Zusammenleben präsentieren, sowie die Frage nach der Relevanz von individuellen und kollektiven Kulturmodellen aufwerfen. Zum Teil im ländlichen Kontext verortet werden die versammelten Filme facettenreich vom Leben im heutigen Europa erzählen.

Künstler*innen: CROSSING EUROPE Filmfestival Linz, Kino Ebensee

Projektverantwortliche: Kulturverein KINO EBENSEE, Riki und Julia Müllegger, Paul Loidl

www.crossingeurope.at; www.kino-ebensee.at

Projektleitung Salzkammergut 2024: Christian Haselmayr

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Ein partizipativ angelegter Pavillon für Kinder

In einem zentralen Leerstand mit Freifläche der Kulturhauptstadt Salzkammergut, dem „Landungsplatz Ebensee“, entsteht ein von Künstler*innen gestalteter Ort für Kinder: ein partizipativ angelegter Pavillon (mit Indoor- und Outdoor-Bereich) inkl. immersiver Vermittlungsaktivitäten und Workshops für die Besucher*innen und Gäste im Kulturhauptstadtjahr, als auch für Familien und Kinder in der Region.                                                                                                                              In den Workshops werden alte Techniken wie lokales Handwerk neu übersetzt in andere geografische oder zeitlich/kulturelle Kontexte, z.B. Kreuzstich und Programmieren oder Hardcore-Kranzbinden, evtl. auch Musik und Tanz aus unterschiedlichen Nationen. Nach Anbindungsmöglichkeiten in den Gemeinden wird in der Entwicklung zusammen mit den Künstler*innen gesucht und geforscht, wie z.B. Keramik. Über die Workshops wächst der installative Bereich zusammen mit den Teilnehmenden weiter. 

Projektverantwortliche: Katharina Lackner, Julia Stoff, Carolin Hochleichter

Projektleitung Salzkammergut 2024: Petra Zechmeister

Jüdische Familien im Salzkammergut

Zeitgeschichte Museum Ebensee

2024

Ein Buchprojekt ermöglicht Gedenken und Erinnern. Dieses Buch soll das jüdische Leben im Salzkammergut dokumentieren und wieder sichtbar machen, um so Gedenken und Erinnern zu ermöglichen und eventuell auch in weiterer Folge als Ausgangspunkt für die in den Gemeinden fehlenden Erinnerungszeichen (Stolpersteine, Straßenbenennungen, Gedenksteine oder -tafeln, etc.) dienen. 2024 werden im Rahmen einer Buchpräsentation Geschichten und Schicksale in Erinnerung gerufen.

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Ein Buchprojekt ermöglicht Gedenken und Erinnern

Das Zeitgeschichte Museum Ebensee hat in den vergangenen Jahren begonnen, die Biografien der vor und in Einzelfällen noch während des Nationalsozialismus im Salzkammergut lebenden jüdischen Bevölkerung zu recherchieren und die Einzelschicksale der Frauen, Männer und Kinder zu dokumentieren. Bis dato waren nur wenige, meist prominente Einzelschicksale von zeitweilig hier Lebenden (Stichwort „Sommerfrische“) bekannt.
Doch wie sah das Verfolgungsschicksal der dauerhaft in den Gemeinden lebenden jüdischen Bevölkerung nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten aus? Wurden sie deportiert, ermordet, haben sie Konzentrationslager überlebt oder sind sie emigriert? Konnten sie vor ihrer Verhaftung flüchten? Hatten sie Unterstützung aus der ansässigen Bevölkerung? Was geschah mit ihrem Eigentum, Häusern, Geschäften, Grundstücken, Wertanlagen? Bemühten sie sich aus dem Exil um Rückstellung ihres Besitzes? Existieren Fotos vor 1938 und nach einer Emigration?

Das Zeitgeschichte Museum hat mittlerweile über 160 Namen und Biografien recherchieren und Schicksale klären können. Aus unserem Gedächtnis jedoch ist die jüdische Bevölkerung des Salzkammerguts verschwunden. Kaum jemand erinnert sich an den jüdischen Direktor der Ebenseer Weberei, der in Auschwitz mit seiner Ehefrau ermordet wurde, an ein jüdisches Mädchen aus Gmunden, das durch einen Kindertransport gerettet werden konnte oder an die jüdische Kaufmannsfamilie Morgenstern in Bad Ischl.

Dieses Buch soll das jüdische Leben im Salzkammergut dokumentieren und wieder sichtbar machen, um so Gedenken und Erinnern zu ermöglichen und eventuell auch in weiterer Folge als Ausgangspunkt für die in den Gemeinden fehlenden Erinnerungszeichen (Stolpersteine, Straßenbenennungen, Gedenksteine oder -tafeln, etc.) dienen. Im Zuge der Recherchen sind bereits erste Kontakte zu Familienangehörigen der Vertriebenen entstanden und weitere sollen folgen. 2024 werden im Rahmen einer Buchpräsentation Geschichten und Schicksale in Erinnerung gerufen.

Projektverantwortliche: Nina Höllinger & Wolfgang Quatember, Zeitgeschichte Museum Ebensee

http://memorial-ebensee.at/index.php/de/

Projektleitung Salzkammergut 2024: Lisa Neuhuber

Wege des Widerstands

Salzkammergut

Dieses Projekt führt politische Geschichte und Wandern zusammen.  Sieben Wanderungen zwischen Mai und Oktober 2024. Die schroffen Berggebiete, die dichten Wälder und weitläufigen Almen des Salzkammerguts dienten während des Nationalsozialismus nicht nur Widerstandskämpfer*innen und Deserteur*innen, sondern auch zum Teil hochrangigen Nationalsozialist*innen als Versteck. Im Rahmen des Projekts finden Wanderungen statt, die weniger spektakuläre Berggipfel zum Ziel haben, sondern an originale Schauplätze leiten, die in diesem Kontext eine wesentliche Rolle eingenommen haben, jedoch aus dem kollektiven Gedächtnis weitgehend verschwunden sind oder sich dort nie verankert haben. 

Drawing a Thread – Einen Faden ziehen

Alte Weberei Ebensee

Künstlerische Positionen in Auseinandersetzung mit der Geschichte zur Arbeitswelt von Frauen*, Rollenzuschreibungen,sozialen Errungenschaften und Kontroversen – im Fokus: Frauen*arbeit, Textilkunst, Herstory, Artistic Research.

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Künstlerische Positionen in Auseinandersetzung mit der Geschichte zur Arbeitswelt von Frauen*, Rollenzuschreibungen,sozialen Errungenschaften und Kontroversen – im Fokus: Frauen*arbeit, Textilkunst, Herstory, Artistic Research.  

Ebensee am Traunsee ist ein Ort mit textiler DNA. Eine Soda-, Uhren-, und Textilfabrik, sowie die Sudpfannen der Salinen prägten die Arbeiter*innen-Identitäten und verbanden sie durch internationale Handelskontakte mit Europa und der Welt.

Knotenpunkt des Projekts „Einen Faden ziehen – Drawing a Thread“ ist die ehemalige Weberei und Spinnerei Ebensee, deren Einflüsse bis in die Gegenwart spürbar sind. Die Fabrik selbst war nicht nur Ort des Arbeitens, sondern des gemeinschaftlichen Lebens. In ihr und um sie befand sich ein sozialer Mikrokosmos, in dem zu Blütezeiten des Betriebs sozusagen eine ganze Ortschaft lebte, begleitet durch lebensnotwenige und gemeinwohlorientierte Sozialeinrichtungen wie Kinderkrippen, Krabbelstuben, Konsumvereine, ja sogar Kleinst-Landwirtschaften zur Selbstversorgung. 

Frauen* stellten einen Großteil der Beschäftigten im Betrieb dar und hatten die Möglichkeit durch angebundene Kinderbetreuung ein eigenes Einkommen zu verdienen. Trotz aller sozialer Innovationen waren Arbeit und Leben hart, die Hierarchien klar verteilt: Männer* als Vorarbeiter, Frauen* als Textilarbeiterinnen. Während des zweiten Weltkriegs wurden zudem auch Zwangsarbeiter in der Produktion eingesetzt. 

1992 wurde die Fabrik endgültig geschlossen. Viele Geschichten und Mythen ranken sich um den Betrieb. Diese Geschichten und mannigfaltigen Widersprüche und Verstrickungen werden von internationalen und regionalen Künstler*innen, teils gemeinsam mit der Modeschule Ebensee und der Bevölkerung an die Oberfläche gebracht, neu vernetzt und präsentiert.  

Das Projekt gipfelt in einer Ausstellung im Jahr 2024.

Kurator*innen: Frauen*forum Salzkammergut, tba

Projektträger*in: Frauen*forum Salzkammergut

Projektleitung Salzkammergut 2024: Christina Jaritsch

Salt.Lake.City

Salinenpl. 1b, 4820 Bad Ischl

Sudhaus Bad Ischl, Saline Ebensee

20. Jän. – 18. Okt. 2024

Kunstausstellungen zu den Themen Salz, Wasser, Holz. Die lebenswichtigen Elemente Salz und Wasser sind seit jeher bis heute bestimmende Faktoren in der gesamten Region. Die zentrale Hauptausstellung der Kulturhauptstadt widmet sich daher diesen Themenbereichen mit Objekten, Film- und Fotoarbeiten sowie Installationen in Zusammenhang mit Salz, Holz und Wasser.

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Kunstausstellungen zu den Themen Salz, Wasser, Holz

Die lebenswichtigen Elemente Salz und Wasser sind seit jeher bis heute bestimmende Faktoren in der gesamten Region. Die zentrale Hauptausstellung der Kulturhauptstadt widmet sich daher diesen Themenbereichen mit Objekten, Film- und Fotoarbeiten sowie Installationen in Zusammenhang mit Salz und Wasser; auch metaphorisch gesehen als „Salz des Lebens“ und mit Bezug auf das Motto der Kulturhauptstadt „Kultur ist das neue Salz“. Die Kunstprojekte rund um das Thema Wasser beschäftigen sich mit den brennenden Problemen der verschwindenden Gletscher und der weltweit zunehmenden Wasserknappheit. Inhaltlich begleitet wird die Ausstellung mit der Wasserkonferenz „Wasser ist das Gold der Zukunft“ mit internationalen Expertinnen und Experten.

Ohne das im Salzkammergut reichlich vorhandene Holz wäre die Gewinnung von Salz nicht möglich gewesen. Also werden die Themenbereiche Salz und Wasser mit (historischen) Beiträgen um Holz ergänzt.

Kurator: Gottfried Hattinger

Projektleitung Salzkammergut 2024: Elfi Sonnberger

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Dieses Projekt führt politische Geschichte und Wandern zusammen. 
Sieben Wanderungen zwischen Mai und Oktober 2024

Die schroffen Berggebiete, die dichten Wälder und weitläufigen Almen des Salzkammerguts dienten während des Nationalsozialismus nicht nur Widerstandskämpfer*innen und Deserteur*innen, sondern auch zum Teil hochrangigen Nationalsozialist*innen als Versteck. Im Rahmen des Projekts finden Wanderungen statt, die weniger spektakuläre Berggipfel zum Ziel haben, sondern an originale Schauplätze leiten, die in diesem Kontext eine wesentliche Rolle eingenommen haben, jedoch aus dem kollektiven Gedächtnis weitgehend verschwunden sind oder sich dort nie verankert haben. 

Geplant sind sieben Wanderungen zwischen Mai und Oktober 2024, die jeweils von 1 Bergführer*in und 1 Historiker*in begleitet werden. Gemeinsam wird die vielschichtige, politische Geschichte an Originalschauplätzen des Salzkammerguts erwandert. 

Nach Festlegung der Touren gibt es eine ganztätige Schulung für die Bergführer*innen, um auch mit dem historischen Hintergrundwissen vertraut zu werden. Diese Schulung führt das Team des Zeitgeschichte Museum Ebensee unter der Leitung von Wolfgang Quatember durch, der auch als Historiker bei den Wanderungen dabei ist und über vielfältige Expertise verfügt. Die erfahrenen Bergführer*innen, die die Wanderungen betreuen werden, sind Juliane Leitner aus Pettenbach und Günter Hupfer aus Thalheim bei Wels.

ProjektverantwortlicheVHS Oberösterreich – Zweigstelle Salzkammergut, Wolfgang Quatember und Nina Höllinger (Zeitgeschichte Museum Ebensee), Juliane Leitner und Günter Hupfer, (Bergführer*innen)

Projektleitung Salzkammergut 2024: Lisa Neuhuber

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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