FRS gewinnt renommierten Eduard-Ploier-Preis
Zwei Radiopreise der Erwachsenenbildung gehen an Freie Radios

Am Donnerstag, 12. Jänner, wurden im Wiener Radiokulturhaus die „Radiopreise der Erwachsenenbildung“ verliehen. Für das Freie Radio Salzkammergut (FRS) gab es gleich zwei Mal Grund zur Freude: Die Sendereihe „Confirm.Humanity“ wurde mit dem renommierten Eduard-Ploier-Preis in der Sparte Wissenschaft/Bildung ausgezeichnet, und der gemeinsame Sendeschwerpunkt, den alle 14 Freien Radios in Österreich zusammen gestalteten, gewann einen Preis in der Kategorie „Sendereihen/ Themenschwerpunkte“.

Der Radiopreis der Erwachsenenbildung wird jährlich von den zehn Verbänden der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ) verliehen. Neun der 18 Nominierungen stammten diesmal aus den verschiedenen Freien Radios in Österreich. Das FRS freute sich besonders über die Auszeichnung mit dem Preis in der Kategorie Wissenschaft/Bildung. In der prämierten Sendereihe „Confirm.Humanity“ geht es um verschiedene Aspekte von Digitalisierung, die allesamt aus einer menschlichen Perspektive betrachtet werden. Expertinnen und Experten lieferten dafür ihr Fachwissen aus den Themengebieten Bildung, Gleichberechtigung, Informatik und Medien. „Wie es in Freien Radios so gelebt wird, sind wir offen und mit viel Experimentierfreude an die Gestaltung dieser Sendereihe herangegangen und haben versucht, möglichst viele Perspektiven abzudecken. Umso schöner, dass sie so gut angekommen ist“, freut sich FRS-Sendungsgestalterin Magdalena Stammler.

Der gemeinsame Themenschwerpunkt der Freien Radios stand unter dem Titel „Who cares? Arbeit feministisch betrachtet“. Die jungen FRS-Sendungsmacherinnen Ida Wührer und Johanna Kramer haben sich dafür u.a. mit der ungleich verteilten Care-Arbeit und mit weiblicher Altersarmut beschäftigt.

Alle zehn Episoden von „Confirm.Humanity“ können nach wie vor nachgehört werden, unter freiesradio.at. Auch den prämierten gemeinsamen Themenschwerpunkt der Freien Radios, „Who cares? Arbeit feministisch betrachtet“, findet man dort zum Nachhören.

Credits: Katharina Fröschl-Roßboth

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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