Mammutprogramm der Red Bulls startet mit Freitagsspiel in Villach

In der win2day ICE Hockey League kommt auf den EC Red Bull Salzburg in den kommenden Tagen ein wahres ‚Mammutprogramm‘ zu. Morgen, Freitag, geht es nach Villach (19:15 Uhr, ICE Livestream), gefolgt von den Heimspielen am Sonntag gegen den KAC und gleich am Dienstag darauf gegen Tabellenführer Innsbruck.

Viele Spiele – im Januar sind es zwölf – sind die Red Bulls in der heimischen Eishockeyliga ja gewohnt. Auch in den nächsten Tagen wird der Spielrhythmus mit drei Spielen pro Woche beibehalten. Aber mit gleich zwei Partien gegen die Kärntner Clubs und obendrauf den Tabellenführer aus Innsbruck stehen den Salzburgern drei besonders brisante Spieltage ins Haus. Ebenfalls wie gewohnt beschäftigen sich die Red Bulls aber nur mit dem jeweils nächsten Kontrahenten und der verlangt auch alle Aufmerksamkeit.

Zwar haben die Red Bulls alle bisherigen drei Saison-Duelle mit den Villacher Adlern gewonnen, aber alle Spiele – das letzte erst am Neujahrstag in Salzburg, das 3:1 endete – wurden immer erst im Schlussdrittel wirklich entschieden. Villach besticht mit einer starken Offensive, hat mit 125 Toren die drittmeisten Tore aller Ligateams und damit 21 mehr als die Salzburger geschossen. Dazu mit JP Lamoureux, der sein Ex-Team bestens kennt, einen Top-Goalie hinter der Verteidigung.

Auch Salzburgs Verteidiger Andrew MacWilliam weiß mittlerweile um die Rivalität: „Es ist immer wie ein Derby und jedes Mal hochspannend. Villach hat ein sehr gutes offensives Team mit einem schnellen Umschaltspiel. Wir müssen wieder schlau spielen, versuchen die Scheibe zu halten und defensiv kompakt stehen. Ich erwarte wieder ein sehr enges Match.“

Das enge Spielprogramm im Allgemeinen macht dem 32-jährigen Kanadier aber eigentlich nicht zu schaffen: „Wir fokussieren uns einfach auf unser tägliches Training und wie wir uns fürs nächste Spiel vorbereiten. Um diese Zeit des Jahres ist es immer ein dichtes Programm und wir versuchen, aus jedem Spiel etwas mitzunehmen. Es ist eng, aber wir sind dicht dran an der Spitze und wollen daher umso mehr gut vorbereitet in die Spiele gehen.“

Und das gelingt dem amtierenden Meister im Moment sehr gut. Der jüngste 4:1-Heimsieg gegen Székesfehérvár war der siebente Salzburger Sieg in Folge und damit die längste Siegesserie in dieser Saison. Basis ist die beste Verteidigung der Liga, gemessen an den Gegentoren. Die Red Bulls mussten erst 62-mal hinter sich greifen, Villach dagegen verzeichnet bis jetzt schon 108 Gegentore.

Und in der Offensive bekommen die Red Bulls morgen in Villach noch Verstärkung. Kapitän Thomas Raffl kehrt ins Team zurück, sein letztes Spiel hat der Routinier am 28. Dezember in Feldkirch bestritten. Und auch Tim Harnisch ist wieder dabei, nachdem er zuletzt einmal krank pausieren musste. Damit fehlen den Red Bulls nur Troy Bourke, Dominique Heinrich und Peter Hochkofler.

Foto: EC Red Bull Salzburg

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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