ÖSV: Veronika Aigner siegt im Riesentorlauf von Veysonnaz (SUI)

Beim Paraski-Weltcup in Veysonnaz (SUI) hat Veronika Aigner heute den zweiten Sieg im zweiten Saison-Riesentorlauf gefeiert. Nach ihrem Triumph beim Weltcup-Auftakt in St. Moritz war die Niederösterreicherin in der Klasse der sehbehinderten Frauen einmal mehr nicht zu stoppen. Die zweifache Paralympics-Siegerin von Peking liegt damit auch im Disziplinen-Weltcup klar voran. Elina Stary komplettierte mit Rang drei bei ihrem Comeback-Rennen ein starkes ÖSV-Abschneiden.

Etwa 15 Zentimeter Neuschnee über Nacht stellten die Organisatoren in der Schweiz vor Herausforderungen, von den letztlich weichen Pistenverhältnissen ließen sich Österreichs Paraski-Asse allerdings nicht beirren. Veronika Aigner (mit Guide und Schwester Elisabeth) fuhr in beiden Durchgängen die mit Abstand schnellste Zeit und verwies damit die Italienerin Martina Vozza um ganze 7,75 Sekunden auf Rang zwei. Die Kärntnerin Elina Stary und ihre Begleitläuferin Anna Stoss reihten sich knapp hinter Vozza ein und feiern damit nach einem schulisch stressreichen Herbst eine gelungene Rückkehr in den Weltcup.

Bei den stehenden Männern belegte der Kärntner Markus Salcher als bester ÖSV-Läufer Rang vier. Nico Pajantschitsch als Zwölfter und Manuel Rachbauer als 14. verpassten die Top Ten. Thomas Grochar schied im ersten Durchgang aus. Es gewann der Schweizer Robin Cuche vor seinem Landsmann Theo Gmür und dem Franzosen Arthur Bauchet. 

Morgen und am Freitag sind in Veysonnaz weitere Riesentorläufe geplant, den Abschluss soll am Samstag ein Slalom bilden. Die Bewerbe in der Schweiz sind zugleich die Generalprobe für die Weltmeisterschaften in Espot (ESP) ab 19. Jänner.

*** Stimmen ***
Veronika Aigner: „Die Piste war in besserem Zustand als erwartet. Nach den Vorläufern sind zwar schnell Rillen entstanden, aber das hat uns nicht so sehr gestört. Im zweiten Durchgang waren wir gefühlsmäßig noch besser unterwegs als im ersten. Da haben wir uns sicherer am Ski gefühlt und das haben wir dann auch zeitmäßig beweisen können.“

Sascha Kavelar (ÖSV-Cheftrainer): „Mit dem ersten Platz von Veronika können wir sehr zufrieden sein, auch wenn sie es technisch noch besser kann. Bei Elina ist die Abstimmung zwischen ihr und ihrem Guide noch verbesserungsfähig, ihre Leistung war okay. Bei Markus ist Platz 4 im Großen und Ganzen sehr in Ordnung. Für morgen erwarte ich mir insgesamt noch eine Steigerung, es ist definitiv noch mehr drin.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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