ÖSV Wintersportsplitter: Pinkelnig Dritte in Sapporo (JPN). Ständiges Update!

ÖSV-Skispringerin Eva Pinkelnig hat am Samstag beim Weltcup in Sapporo (JPN) den dritten Platz belegt. Der Sieg ging an die Deutsche Katharina Althaus vor der Slowenin Ema Klinec. Die Weltcup-Führende Pinkelnig konnte auf der japanischen Großschanze mit Sprüngen auf 122 und 126,5 Meter überzeugen. 

Mit Chiara Kreuzer auf Platz fünf verpasste eine weitere Österreicherin das Podest nur um wenige Punkte. Sara Marita Kramer wurde Zwölfte. Jacqueline Seifriedsberger belegte den 23. Platz. Hannah Wiegele scheiterte am Vortag an der Qualifikation. Am morgigen Sonntag ist ab 8:30 Uhr (MEZ) ein weiterer Einzelbewerb in Sapporo angesetzt.

Stimmen*

Cheftrainer Harald Rodlauer: „Sehr gute Leistung von der Eva. Sie hat wirklich wieder alles abgerufen, was sie momentan draufhat. Man sieht, es läuft bei ihr alles sehr gut mit Selbstvertrauen. In zehn Weltcups heuer vier Siege und neun Mal am Podium. Das ist schon beeindruckend. Dazu das beste Saisonergebnis für die Chiara als Fünfte. Da bin ich wirklich sehr zufrieden. Der zweite Durchgang war wirklich ein absolut perfekter Sprung von ihr. Ich glaube, sie kommt jetzt immer mehr in Fahrt.“

Eva Pinkelnig: „Das ist unglaublich. Ein weiterer Podestplatz. Ich habe den Jetlag doch ein bisschen gemerkt, vor allem gestern. Aber das Team hat mich super eingestellt. Ich habe nach der Quali noch kleine technische Fehler gefunden und das habe ich heute zwei Mal gut umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin megahappy.“

Biathlon: Hauser Zehnte in der Verfolgung

Auch das zweite Einzelrennen der Damen beim Weltcup in Pokljuka (SLO) endete mit einem Erfolg der Schwedin Elvira Oeberg. Die Sprintsiegerin von gestern war auch in der heutigen Verfolgung eine Klasse für sich, lieferte eine makellose Schießleistung ab und sicherte sich damit ihren bereits dritten Sieg in dieser Saison. 17,6 Sekunden dahinter belegte die Italienerin Dorothea Wierer mit einem Schießfehler Rang zwei. Den dritten Platz schnappte sich die Französin Julia Simon (+22,4 sec./2 Fehlschüsse).

Aus österreichischer Sicht sorgte Lisa Hauser für die erste Top-Ten-Platzierung an diesem Wochenende. Die Tirolerin lieferte vor allem auf der Loipe eine starke Performance ab, leistete sich insgesamt zwei Fehlschüsse und überquerte mit einem Rückstand von 1:01,7 Minuten als Zehnte die Ziellinie. Mit Dunja Zdouc gelang zudem einer weiteren Österreicherin der Sprung in die Top-20. Die gewohnt treffsichere Kärntnerin traf heute alle 20 Schüsse ins Schwarze, verbesserte sich um sechs Plätze und belegte mit einem Rückstand von 2:04,9 Minuten Rang 18. Damit durfte sich die 29-Jährige über ihr bestes Saisonergebnis freuen. Mit Tamara Steiner (+3:15,1 min./1 Fehlschuss) und Anna Gandler (+3:36,9 min./2 Fehlschüsse) auf den Rängen 31 und 37 klassierten sich alle vier Österreicherinnen in den Weltcup-Punkterängen.

STIMMEN:

Lisa Hauser (Zehnte): „Ich bin heute richtig zufrieden mit diesem zehnten Platz. Wenn man relativ weit vorne startet, ist es immer schwierig, Plätze gutzumachen. Es war auch heute ein extrem enges Rennen, ich hatte immer viele Athletinnen um mich herum und es wurde im gesamten Feld sehr gut geschossen. Dadurch ist das Fenster für eine Platzierung ganz vorne auch nie wirklich weit offen gewesen und von dem her bin ich mit Platz zehn sehr glücklich. Schießtechnisch sind zwei Fehler in der Verfolgung grundsätzlich ok, aber für eine bessere Platzierung muss ich einfach noch besser schießen.“

Dunja Zdouc (Rang 18): „Das Rennen war beinhart. Ich habe mir läuferisch ein wenig schwergetan, obwohl ich grundsätzlich gut mithalten konnte. Ich bin total zufrieden mit dem heutigen Rennen. Ich konnte in dieser Saison zum ersten Mal viermal die Null bringen, was natürlich richtig cool ist. Es ist ein großer Fanclub von mir hierhergekommen und dann so ein gute Perfomance abzuliefern, ist einfach schön.“

Weiteres Weltcup-Programm Pokljuka (SLO):
Samstag, 07.01.2023, Verfolgung Herren, 14.45 Uhr
Sonntag, 08.01.2023, Single Mixed-Staffel, 11.45 Uhr
Sonntag, 08.01.2023, Mixed-Staffel, 14.25 Uhr

Stadlober als Fünfte erneut im Spitzenfeld

Nach dem gestrigen Sprint absolvierten die Damen heute in Val di Fiemme (ITA) mit einem 15 km Massenstartrennen in der klassischen Technik die vorletzte Etappe der laufenden Tour de Ski. Nach den Rängen sieben und sechs bei den vorangegangenen beiden Distanzrennen der fordernden Wettkampfserie lieferte Teresa Stadlober auch heute eine eindrucksvolle Performance ab. Die Salzburgerin hielt sich über die gesamten 15 km an der Spitze des Feldes und überquerte am Ende als Fünfte mit einem Rückstand von lediglich 10,9 Sekunden auf die Spitze die Ziellinie. Damit gelang der Radstädterin das nächste absolute Top-Ergebnis und ihre bisher beste Weltcup-Platzierung in diesem Winter.

Auf den ersten Kilometern blieb das Feld zunächst geschlossen zusammen. Erst ab ca. der Hälfte des Rennens bildete sich an der Spitze eine siebenköpfige Gruppe, die sich vom Hauptfeld absetzen konnte und zu der neben Teresa Stadlober unter anderem auch die Schwedin Frida Karlsson und die Finnin Kerttu Niskanen gehörten.
Bis zur letzten Runde hielt sich die Österreicherin beständig in dieser hochkarätig besetzten Führungsgruppe, nur auf den letzten Kilometern verlor sie ein paar wenige Sekunden auf die vordersten vier Athletinnen. Am Ende überquerte die 29-Jährige als starke Fünfte die Ziellinie und durfte sich damit über das nächste Spitzenergebnis im Zuge der morgen zu Ende gehenden Tour de Ski freuen.

An der Spitze setzte sich die Deutsche Katharina Hennig im Kampf um den Tagessieg hauchdünn gegen die Schwedin Frida Karlsson (+0,7 sec.) und die Finnin Kerttu Niskanen (+0,8 sec.) durch.

In der Gesamtwertung verbesserte sich Teresa Stadlober vor dem morgigen „Final Cimb“ auf die Alpe Cermis an die neunte Position. Der Rückstand auf die momentane Tour-Leaderin Frida Karlsson beträgt 3:51 Minuten.

STIMME:

Teresa Stadlober (Fünfte): „Das war heute ein wirklich hartes 15-km-Rennen auf einer extrem schwierigen Strecke, aber ich fühle mich in Val di Fiemme einfach immer sehr wohl. Trotzdem musste ich den ersten beiden Runden ziemlich kämpfen, um eine gute Position zu erreichen und ich habe mir schwergetan, einen guten Rhythmus zu finden. Ab der Hälfte des Rennens bin ich aber wieder an die Spitze rangekommen. Leider haben wir dann in der fünften Runde ein wenig den Anschluss verloren, aber ich bin mit diesem fünften Platz natürlich voll happy. Auf das Podium fehlt einfach noch eine Kleinigkeit, aber ich nähere mich im weiter an und an dem gilt es jetzt einfach noch zu arbeiten, damit das dann bei der WM hoffentlich passt. Jetzt heißt es sich gut zu erholen, denn der Wettkampf heute hat sicher einiges an Energie gekostet. Morgen folgt dann ein richtig hartes Rennen hinauf auf die Alpe Cermis. Ich werde wieder alles geben und freue mich schon sehr darauf.“

Weiteres Wettkampfprogramm Tour de Ski 2022/23:
Sonntag, 08.01.2023, Val di Fiemme (ITA), 10 km Massenstart „Final Climb“ Damen (Skating), 11.00 Uhr
Sonntag, 08.01.2023, Val di Fiemme (ITA), 10 km Massenstart „Final Climb“ Herren (Skating), 12.45 Uhr

SKI ALPIN  07 Januar 2023 Kranjska Gora (SLO)

ENTTÄUSCHENDES ERGEBNIS IM RIESENTORLAUF

Beim ersten von zwei Riesentorläufen der Damen in Kranjska Gora (SLO) gab es kein Top Ten Ergebnis für die ÖSV-Damen. Die Sensation schaffte die Kanadierin Valerie Grenier mit ihrem ersten Weltcupsieg. Mit ihr am Podest standen Marta Bassino (ITA) als Zweite und Petra Vlhova (SVK) am dritten Platz.

Es konnten sich sechs ÖSV-Damen für den zweiten Durchgang qualifizieren, jedoch schaffte es keine unter die besten Zehn. Franziska Gritsch war beste Österreicherin auf Rang 12. „Ich glaube es waren heute wieder ein paar positive Sachen für mich dabei. Für mich heißt es einfach von oben bis unten durchzuziehen und dass, wenn es geht, zwei Mal.“

Ricarda Haaser wurde 14. und somit zweitbeste ÖSV-Läuferin. Mit dem zweiten Durchgang ist sie zufrieden und möchte morgen wieder attackieren.  „Für morgen wäre es am besten gleich so zu fahren wie jetzt im zweiten Durchgang, mit der Attacke. Schauen das ich meine Sachen beieinander habe und schauen das die Ausgangsposition morgen gleich besser ist.

Für Stephanie Brunner wurde es Platz 18, Katharina Liensberger wurde 21. und Ramona Siebenhofer wurde 29.

Nina Astner schaffte es zum ersten Mal in den zweiten Durchgang und konnte auf Platz 26 auch einige Punkte mitnehmen.

Für den zweiten Durchgang konnten sich Katharina Truppe, Katharina Huber, Elisa Mörzinger und Elisabeth Kappaurer nicht qualifizieren.

Biathlon: Eder als 14. erneut bester Österreicher

Nach den Damen stand heute auch für die Herren bei den Weltcup-Rennen in Pokljuka (SLO) ein Verfolgungswettkampf auf dem Programm. Dabei lieferte der Norweger Johannes Thingnes Boe ein weiteres Mal eine echte Machtdemonstration ab. Der Sprintsieger von gestern dominierte von Beginn an das Rennen, musste insgesamt zweimal in die Strafrunde abbiegen und setzte sich am Ende mit einem großen Vorsprung von 1:04,9 Minuten souverän gegen den Franzosen Quentin Fillon Maillet (1 Fehlschuss) durch. Platz drei ging mit Tarjei Boe (+1:06,6 min/1 Fehlschuss) an einen weiteren Norweger.

Bester Österreicher war heute einmal mehr Simon Eder. Österreichs Routinier zeigte vor allem am Schießplatz erneut eine starke Leistung, leistete sich insgesamt nur einen Fehlschuss und belegte mit einem Rückstand von 2:32,1 Minuten wie im gestrigen Sprint Rang 14.
Auch Felix Leitner präsentierte sich heute treffsicher. Der Tiroler musste wie sein Teamkollege nur einmal in die Strafrunde abbiegen, verbesserte sich um insgesamt 13 Plätze nach vorne und belegte mit einem Rückstand von 4:15,2 Minuten Rang 32. Harald Lemmerer verpasste hingegen die Weltcuppunkteränge und landete im Endklassement auf Rang 49 (+5:41,7 Minuten/2 Fehlschüsse).

STIMME:

Simon Eder (Rang 14): „Das war heute läuferisch sicher wieder ein Schritt nach vorne. Ich hatte immer eine starke Gruppe zum Mitlaufen und ich konnte erfreulicherweise auch gut mithalten. Am Schießstand bin ich mit dem einen Fehler sehr zufrieden und die Rennen hier lassen bei mir auf alle Fälle einen ordentlichen Aufwärtstrend erkennen. Die Top-15 waren das große Ziel und für mich war das daher bis jetzt eine super Woche.“

Weiteres Weltcup-Programm Pokljuka (SLO):
Sonntag, 08.01.2023, Single Mixed-Staffel, 11.45 Uhr
Sonntag, 08.01.2023, Mixed-Staffel, 14.25 Uhr

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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